Allgemeine Berichte | 14.09.2016

Information und Unterhaltung sind Hauptbestandteile des Limes-Erlebnistags am 18. September in Arzbach

„Feuer und Flamme“ für Limes Live

Schon die Römer haben Bronze gegossen. Museumspädagogen, Archäotechniker und Denkmalpfleger aus Blaubeuren und Umgebung, werden unter dem Motto „Feuer und Flamme“ auch in Arzbach hautnah zeigen, wie vor fast 2000 Jahren edles Metall „in Form gebracht“ wurde. Privat

Rhein-Lahn-Kreis. Wenn es um die Organisation von größeren Veranstaltungen geht, ist die Ortsgemeinde Arzbach bestens aufgestellt. Alle Arzbacher Vereine haben sich im Ortsring zusammengeschlossen. Dieser hat die Aufgabe übernommen, den diesjährigen Limes-Erlebnistag „Limes Live“ auszurichten. Ortsringvorsitzender Peter Fuchs hält engen Kontakt zur Limes-Arbeitsgruppe im Kreishaus, die mit ihm gemeinsam jetzt sozusagen den Feinschliff für „Limes Live“ bewerkstelligt, denn am 18. September werden mehrere tausend Besucher an der Augstblickhütte unterhalb des Stephansturms erwartet.

Der Weg nach Arzbach lohnt sich auf jeden Fall, denn in Arzbach werden Angebote auf dem Programm stehen, die es bei Limes Live so noch nicht gegeben hat.

Die ungarische Gladiatorengruppe „Familia Gladiatoria Pannonica“ zeigt spannende Kämpfe, bei denen das Publikum über Sieg oder Niederlage entscheidet. Bei drei Vorstellungen über den Tag verteilt werden die acht Kämpfer nach historischen Vorlagen zeigen, wie und warum Gladiatoren im römischen Reich gegeneinander angetreten sind. Für diese Kämpfe wird eigens der Parkplatz direkt an der K 2 zur Kampfarena umgestaltet.

Das Gelände rund um die Augstblickhütte wird am 18. September nicht wiederzuerkennen sein. Auch in den kleinen Steinbrüchen ringsum werden Akteure für Limes Live zu finden sein. Mit dabei sind erstmals auch Museumspädagogen, Archäotechniker und Denkmalpfleger aus Blaubeuren und Umgebung, die unter dem Motto „Feuer und Flamme“ den Besuchern zeigen werden, wie die Römer Bronze und Eisen gegossen und geschmiedet haben. Ebenso gespannt dürfen die Besucher auf „Bastiippo“ sein, einen römischen Öllampenmacher; und „Cultellus“ wird sich der Kunst des Messeschmiedens widmen. Die Limes-Cicerones Kerstin Hasenritter und Susanne Syré werden Theaterszenen unter dem Motto „Tratsch am Turm“ aufführen und Limes-Cicerone Rainer Rehse wird den Besuchern anhand von Modellen und Zeichnungen zeigen, wie das Römerkastell in Arzbach einmal ausgesehen hat.

Bereits um 10 Uhr beginnt im Zelt an der Augstblickhütte der Feldgottesdienst, der von den Ortsvereinen gemeinsam gestaltet und vom Arzbacher „Urgestein“ Rainer Lehmler geleitet wird. Um 11 Uhr wird Landrat Frank Puchtler gemeinsam mit einem Vertreter der Landesregierung, Ortsbürgermeisterin Marlene Meyer und Bürgermeister Josef Oster Limes Live eröffnen. Die Kinder der Arzbacher Limesschule werden die Grußworte mit Spiel und Gesang umrahmen.

Wer an diesem Tag den Weg zum Stephansturm zurücklegt, wird unterwegs auch auf viele „Reenactors“ treffen, römisch gewandete Darsteller. Seien es die Auxiliarsoldaten der Römerkohorte XXVI aus Rheinbrohl oder die Limes-Cicerones, die mit ihren Angeboten für Jung und Alt den Tag bereichern. So wird Limes-Cicerone Otto Holzhäuser mit seinen Kollegen eine Bogenschießbahn betreiben und er wird zeigen, wie die Römer Münzen geprägt haben. Aus der „Römerwelt Rheinbrohl“ kommt die Museumspädagogin Claudia Hippler-Born nach Arzbach und bringt römische Kinderspiele mit. Und damit römisches Flair auch durch den Magen geht, wollen die „Kochenden Männer“ aus Arzbach und die Arzbacher Theatergruppe römische Speisen anbieten.

Die Platzverhältnisse rund um den Stephansturm lassen nur wenige Parkplätze zu, so dass die Besucher am besten ihr Fahrzeug auf dem großen Parkplatz an der Arzheimer Limeshalle im Ort abstellen und dann den kostenlosen Bustransfer bis zum Veranstaltungsgelände nutzen sollten, der von 9.30 Uhr bis 18 Uhr eingerichtet wird.

Das detaillierte Programm und den Flyer kann man im Internet unter www.limes-live.de downloaden. Pressemitteilung

Rhein-Lahn-Kreis

Schon die Römer haben Bronze gegossen. Museumspädagogen, Archäotechniker und Denkmalpfleger aus Blaubeuren und Umgebung, werden unter dem Motto „Feuer und Flamme“ auch in Arzbach hautnah zeigen, wie vor fast 2000 Jahren edles Metall „in Form gebracht“ wurde. Foto: Privat

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