Freiwillige Feuerwehr in Nievern
Feuer und Flamme für die Jugendwehr
Nievern. Gleich zwölf Nachwuchsfeuerwehrleute im Alter von 10 bis 16 Jahren haben jetzt in Nievern die erste Prüfung für den Feuerwehrdienst abgelegt. Bei der so genannten „Jugendflamme“ muss der Nachwuchs beweisen, dass die wöchentlichen Übungen Früchte getragen haben.
Praktischer und theoretischer Teil
Im praktischen Teil der Prüfung mussten die diversen im Feuerwehrdienst benötigten Knoten gebunden und eine Saugschlauchleitung in Teamarbeit gelegt werden. Im theoretischen Teil standen die technischen Daten und Bezeichnungen der Ausrüstung auf dem Prüfstand und schließlich wurde auch noch das allgemeine Grundwissen eines Feuerwehrmannes der Feuerwehrfrau - wie zum Beispiel die korrekte Alarmierung nach den fünf W-Fragen, das Ablesen der Informationen auf einem Hydrantenschild oder die Handhabung einer Steckleiter – abgefragt. „Die 11 Jungs und unsere zurzeit wieder einzige Feuerwehrfrau Sina haben sich sechs Wochen lang gezielt vorbereitet und ausnahmslos tolle Leistungen gezeigt. Es ist schön zu sehen, wie begeistert sie alle bei der Sache sind. Anscheinend machen wir bei der Jugendarbeit in Nievern doch einiges richtig“ zeigen sich die Jugendabteilungsleiter Sonja Walldorf und Peter Nörtershäuser sehr zufrieden mit ihren Schützlingen. Die eigentlich eher kleine Feuerwehr in Nievern ist sehr erfolgreich in der Nachwuchsarbeit und verfügt über eine der größten Jugendabteilungen der Region. Nievern hat seit zwei Jahren sogar eine eigene „Bambini“-Feuerwehr – so können schon die Jüngsten spielerisch an das wichtige Ehrenamt herangeführt werden. Am 25. Mai werden die Jugendflammenabzeichen im Rahmen eines Grillfests mit Eltern, Freunden und Förderern der Jugendfeuerwehr übergeben.
Willi Willig
