„Rhein in Flammen“
Feuerspektakel seit 30 Jahren
Linz. Was für ein Spektakel! Am vergangenen Samstag hieß es wieder „Rhein in Flammen“ – und dies in diesem Jahr zum immerhin 30. Mal. In Linz bereitete man sich schon ab Nachmittag darauf vor, die in Leubsdorf aufgestellten Schiffe ab 21.30 Uhr zu empfangen. Hier gab es viel Musik, Attraktionen für Kinder wie eine große Hüpfburg und ein Kettenkarrussel. Dazu selbstverständlich vielerlei für das leibliche Wohl und weitere Angebote.
„Seien Sie auf einem der rund 50 festlich geschmückten Rheinschiffe dabei, wenn sechs Höhenfeuerwerke und rund 800 rot strahlende Bengalfeuer die Uferpromenaden und Sehenswürdigkeiten in ein festliches Licht tauchen“, luden die Veranstalter ein und die Gäste ließen sich nicht lange bitten.
Ein besonderes Erlebnis: Berge und Burgen wirkten über 29 Stromkilometer magisch schön, die Landschaft wurde romantisch und geheimnisvoll inszeniert und auf der Jubiläumsfahrt warteten zudem noch zusätzlich viele Überraschungen. Begleitende Rheinuferfeste gab es in Linz, Remagen, Unkel, Bad Honnef, Königswinter und Bonn.
In Linz begann das Programm am Rhein nachmittags und beim musikalischen Bühnenprogramm ab 18 Uhr starteten DJ Martin Kökce und die einheimische Liveband „Uhles Underground“ voll durch. Um 21.30 Uhr setzten sich dann die lange erwarteten Schiffe von Leubsdorf aus in Bewegung und wurden von hunderten Zuschauern in den Linzer Rheinanlagen erwartet. Aber auch von den Linzer Anhöhen gab es natürlich tolle Ausblicke und schöne Aussichten auf den Rhein.
Ein beeindruckendes Feuer-Erlebnis, bei welchem es viele „Aahs“ und „Oohs“ gab. Und für die Gäste auf den Schiffen, die sich ihren Weg bis nach Bonn bahnten, stand in den dortigen Rheinauen zum Abschluss noch das große Jubiläumsfeuerwerk auf dem Programm. Zigtausende waren es hier, die die Rheinaue belagerten und die Feuerbilder im musikalischen Gleichtakt genossen.
Die Feuerwehr mit Kameraden aus der Verbandsgemeinde Linz sorgte für die Sicherheit.Natürlich wird auch die Sicherheit großgeschrieben.
„Uhles Underground“ heizten mit Internationalem, Schlagern, Kölsche Tön und „Strünzer“-Eigenkompositionen kräftig ein.
