Allgemeine Berichte | 04.08.2016

Feuerwehr Kirchspiel Anhausen informiert

Feuerwehr führte Übungswochenende durch

An der Rauchgrenze wird eine Schlauchreserve gebildet. Matthias Lemgen

Kirchspiel Anhausen. Am ersten Juliwochenende fand das Übungswochenende der Feuerwehr Kirchspiel Anhausen statt. 24 Einsatzkräfte übten am Freitagabend und Samstag die Bearbeitung unterschiedlicher Einsatzszenarien. Schwerpunktmäßig wurden die technische Hilfe bei einem Verkehrsunfall und der sogenannte kritische Wohnungsbrand, also mit Menschenleben in Gefahr, geübt. Während jeweils eine Gruppe in Leutesdorf den Wohnungsbrand übte, übte die andere Gruppe die technische Hilfe in Anhausen. Nachdem ein Fahrzeug eine Böschung heruntergefahren und gegen einen Holzstapel geprallt war, befand sich noch eine Person eingeschlossen im PKW. Geübt wurde hier das allgemeine Vorgehen bei einem Verkehrsunfall. Nur durch eine ausführliche Erkundung durch den Gruppenführer können Gefahrenschwerpunkte und Zugangsöffnungen erkannt werden. Hierbei war es wichtig, den Brand im Motorraum des PKW zu erkennen, um diesen frühzeitig zu löschen. Die anschließende Rettung der Person sollte zügig, jedoch so schonend wie möglich erfolgen. Direkte Absprachen zwischen dem Inneren Retter, also der Einsatzkraft, die im inneren des PKW für die Patientenbetreuung zuständig ist und der restlichen Mannschaft sind hier erforderlich. Bei einem sogenannten kritischen Wohnungsbrand, also dem Brand einer Wohnung, in der sich noch Personen befinden, gilt es schnell und effektiv zu handeln. Dieses Szenario konnte in einem unbewohnten Haus in Leutesdorf mehrfach geübt werden. Durch den gleichen Übungsaufbau konnten auch verschiedene Herangehensweisen getestet werden. Insbesondere wurde hierbei das Schlauchmanagement und Techniken zur Rettung der Person geübt, aber auch Leitern wurden in den Einsatz gebracht. Bereits beim Vorgehen im Treppenhaus werden wichtige Grundsteine für den späteren Einsatzerfolg gelegt. Der Schlauch muss so verlegt sein, dass er bei der Rettung einer Person nicht im Weg liegt, sich aber gleichzeitig die Möglichkeit bietet Schlauchreserven zu bilden. Nachdem der Angriffstrupp die Person in der verrauchten Dachgeschosswohnung gefunden hatte, musste diese durch das Treppenhaus nach unten gebracht werden. Hierbei konnten in den verschiedenen Übungen die Arbeitsweise mit Krankentrage, Schleifkorbtrage und Rettungstuch getestet werden.

Feuerwehr führte Übungswochenende durch

An der Rauchgrenze wird eine Schlauchreserve gebildet. Fotos: Matthias Lemgen

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