Feuerwehr testet Alarmierungsmöglichkeiten
Alteanhr. Am 13. März 2025 findet erstmals in Rheinland-Pfalz ein landesweiter Warntag statt.
Ziel ist es, die Warnsysteme zu testen, die Bevölkerung für Warnmeldungen zu sensibilisieren und die Abläufe im neuen Lagezentrum Bevölkerungsschutz im Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) in Koblenz zu erproben. Auch die technischen Alarmierungssysteme der Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) der Verbandsgemeinde Altenahr werden an dem Tag getestet.
„Das Warnsystem in der Bundesrepublik Deutschland ist vielschichtig und einzelne Komponenten können von Bund, Land oder durch uns als Verbandsgemeinde ausgelöst werden. Ein funktionierendes Warnsystem ist wichtig und kann Leben retten. Der landesweite Warntag ist eine wichtige Gelegenheit, um die Abläufe und dass technische Material zu testen. Gleichzeitig kann die Bevölkerung für Notlagen sensibilisiert werden“ sagt Dominik Gieler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr.
„In der Verbandsgemeinde Altenahr können Sirenen aus unserer FEZ ausgelöst werden. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir uns natürlich an diesem Warntag aktiv beteiligen“, sagt Florian Ulrich, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Altenahr.
Die Warnung wird gegen 10:00 Uhr über das Modulare Warnsystem (MoWaS) im neuen Lagezentrum Bevölkerungsschutz des Landes Rheinland-Pfalz ausgelöst. Dabei kommen verschiedene Warnmittel zum Einsatz, darunter Cell Broadcast sowie Warn-Apps wie NINA des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und KATWARN. Das Personal der FEZ der Verbandsgemeinde Altenahr testet die nach der Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 aufgebauten neuen Sirenen. Diese befinden sich derzeit entlang der Ahr im ehemaligen Flutgebiet sowie im Kesselinger Tal und sind in der Lage, alle notwendigen Warnsignale auszusenden. Gegen 10:45 Uhr erfolgt die Entwarnung.
In der Verbandsgemeinde Altenahr werden darüber hinauss auch Warnungen über die kostenfreie Altenahr-App der Verbandsgemeinde an die Nutzer versendet. Die Warn-Apps NINA und KATWARN informieren ebenfalls über die behördlichen Meldungen. Diese Apps sind, wie auch die Altenahr-App der Verbandsgemeinde, aus den gängigen App-Stores kostenfrei installierbar. Damit die Apps einwandfrei informieren, sollte man sich nach der Installation einige Minuten Zeit nehmen, sich mit den Menüs der Apps befassen und dort gegebenenfalls die Standardeinstellungen anpassen oder Favoriten für Orte oder Meldungen einrichten.
„Das Land Rheinland-Pfalz teilte in seiner Rahmenpresseinformation mit, dass je nach Möglichkeit und Verfügbarkeit die Kommunen den landesweiten Warntag mit Lautsprecherdurchsagen oder mobilen Lautsprechern unterstützen. Das wird in der Verbandsgemeinde Altenahr in diesem Jahr laut Wehrleiter Florian Ulrich noch nicht geschehen.
Der landesweite Warntag in Rheinland-Pfalz ergänzt den jährlich im September stattfindenden bundesweiten Warntag und soll dazu beitragen, vorhandene Systeme und Abläufe unter realistischen Bedingungen zu erproben und weiter zu optimieren.
