Kath. Frauengemeinschaft „St. Luzia“ Löf
Flüchtlingsarbeit – den Weg bereiten aus Angst und Not
Solidaritätsessen am Palmsonntag
Löf. Die kfd Löf beteiligt sich seit Jahren, gemäß dem Leitsatz der kfd „Wir engagieren uns für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Einen Welt“, an der Fastenaktion von Misereor. Schon die Dekoration und der Duft der Palmen gaben dem Pfarrheim eine gemütliche Atmosphäre und man wusste, es ist Palmsonntag. Die Gäste und auch einige Kommunionkinder mit ihren Familien waren der Einladung gefolgt, um beim einfachen Essen gelebte Nächstenliebe und Solidarität zu zeigen. Unter den Gästen waren auch Gemeindereferentin Luise Müller-Isselstein und Gemeindereferent Rudolf Demerath vom pastoralen Team der Pfarreiengemeinschaft Untermosel/Hunsrück. Das schmackhafte Reisgericht und die Nudeln wurden wieder von der Familie Kastor vom Hotel zur Traube gesponsert und die Soßen waren von den kfd-Frauen zubereitet und gestiftet. An den Tischen wurden angeregte Gespräche geführt – haben Traditionen noch eine Zukunft? Vorher hatte man sich jedoch schon beim großen Angebot des fairen Handels im Eine-Welt-Laden der kfd umgeschaut und selbstverständlich auch Einiges erstanden. Denn gerade dieser Zweig ist ein wichtiger Eckpfeiler in der Eine-Welt-Arbeit der kfd und garantiert eine gute Hilfe zur Selbsthilfe aus der Armut. Der Erlös des Fastenessens von 187 Euro wurde von der kfd-Kasse aufgestockt auf 300 Euro und soll ein Projekt von Misereor unterstützen, das sich für eine Verbesserung in den Ländern einsetzt, aus denen Menschen gezwungen sind auszuwandern, um woanders eine neue Heimat zu finden. Allen, die hierzu beigetragen haben, sei es durch tätige Hilfe oder eine Spende, ein herzliches Dankeschön im Namen der notleidenden Menschen. Es bleibt zu wünschen, dass diese schöne Tradition des gemeinsamen Essens nach dem Gottesdienst auch in Zukunft weitergeführt werden kann. Es kommt immer mehr darauf an, Flagge zu zeigen, damit ein Für- und Miteinander als Pfarrgemeinde auch weiterhin gelebt werden kann.
