Tomburg-Realschule in Rheinbach
Flugtaugliche Raketen aus Papier
Ein Technikkurs der Klasse 10 am zdi-Tag mit Techniklehrer Christoph Köchling
Rheinbach. Techniklehrer Christoph Köchling ließ seinen Technikkurs der Klasse 10 flugtaugliche Raketen aus Papier bauen, die innerhalb von Sekunden aus dem Blickfeld entschwanden und am Himmel über Rheinbach nicht mehr auszumachen waren. „Ab 100 Meter Höhe brauchen Sie eine Genehmigung des Ordnungsamtes …“, informierte Wolfgang Rösner, Fachbereichsleiter der Stadt Rheinbach für Jugend, Schule und Sport die Umstehenden schmunzelnd. „Ach, das waren garantiert exakt 99,90 Meter Flughöhe“, versicherte Köchling ihm und Yvonne Currlin, städtische zdi-Beauftragte, glaubhaft, während die knallrot lackierte Rakete (Gesamtgewicht 60 Gramm) mit über 100 km/h auf dem Sportplatz niedergeht.
„Papier, Kleber, 18 Gramm Sand und ein Feststoff-Treibsatz, aus mehr besteht die Rakete nicht, der Schub beträgt sieben Newtonsekunden“, erklärt Schüler Timo Ludwig dem Publikum hinter der Absperrung.
Gezündet wird wahlweise elektrisch oder mit Zündschnur, die Abschussvorrichtung inklusive Startrampe und Zündschaltung hatten die Schülerinnen und Schüler an diesem Vormittag selbst entwickelt und gebaut. Nach fünf weiteren Abschüssen hieß es dann: Absammeln der Raketentrümmer. Denn eins ist klar: Eine Rakete aus Papier ist eine „Einwegangelegenheit“.
