Land, Kreis und EU stärken Angebote für Kinder und Familien
Fördermittel sichern soziale Projekte in Andernach
Andernach. Angesichts der angespannten finanziellen Lage vieler Kommunen, die teilweise mit historischen Haushaltsdefiziten für 2026 rechnen müssen, zeigt sich die Bedeutung von Fördermitteln für die Stadt Andernach besonders deutlich. Zahlreiche Projekte und soziale Angebote, die für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger wesentlich sind, könnten ohne diese Mittel nicht realisiert werden. Im Jahr 2025 erhielt die Stadt deshalb fortlaufende Unterstützung vom Land, dem Kreis und dem Europäischen Sozialfonds.
Durch diese Fördermittel konnten im Jahr 2025 eine Vielzahl wichtiger Projekte in Andernach umgesetzt werden. Dazu gehören:
Schulsozialarbeit
Für die Schulsozialarbeit an den beiden Realschulen Plus, Geschwister Scholl und St. Thomas, sowie an der Berufsbildenden Schule stellte das Land jeweils 15.300 Euro zur Verfügung. Für die Schulsozialarbeit an der Elisabeth-Schule standen 30.600 Euro an Landesmitteln bereit.
Job-Fux
Das Projekt „Job-Fux“, das unter anderem Bewerbertraining an Schulen anbietet, erhielt rund 11.070 Euro an Landesmitteln. Zusätzlich stellte das Jobcenter des Landkreises Mayen-Koblenz einen gleich hohen Zuschuss bereit, während der Europäische Sozialfonds 22.137,60 Euro beisteuerte. Mit diesem Engagement werden Schulabgängerinnen und Schulabgängern beim Einstieg in den Ausbildungsmarkt unterstützt.
Frühe Hilfen
Im Rahmen des Projekts „Frühe Hilfen“ flossen Bundesmittel in Höhe von etwa 10.340 Euro. Junge Mütter finden hier vertrauensvolle Ansprechpartnerinnen in Form einer Familienhebamme sowie einer Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, die bei der Versorgung und Pflege ihrer Kinder unterstützen.
Verschiedene Jugend-und Familienprojekte
Das Land förderte zudem weitere Projekte:
- Aufsuchende Jugendsozialarbeit: 25.000 Euro
- Familienbildung im Netzwerk: 15.000 Euro
- Ferienbetreuungsmaßnahmen: etwa 12.600 Euro
Verbraucherinsolvenz/Schuldnerberatung
Für die Verbraucherinsolvenz- und Schuldnerberatung erhielt die Stadt rund 46.000 Euro an Landesmitteln. Ergänzend unterstützte die Kreissparkasse Mayen mit 18.000 Euro, die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz steuerte etwa 34.070 Euro bei.
Die finanzielle Unterstützung ermöglicht es, wichtige soziale Projekte und Programme in Andernach umzusetzen und die Angebote für die Bürgerinnen und Bürger weiter auszubauen.
BA
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