Allgemeine Berichte | 19.02.2019

54. Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ am Rhein-Ahr-Campus

Forschergeist und Kreativität bewiesen

138 Schülerinnen und Schüler mit 79 Projekten sorgten für Rekordbeteiligung – Heimische Schulen erfolgreich

Lebhaftes Treiben am Rhein-Ahr-Campus: Fast 140 Nachwuchsforscher nahmen am diesjährigen Regionalwettbewerb in Remagen teil. Fotos: AB

Remagen. Inwiefern beeinflussen visuelle und akustische Reize die Lernfähigkeit? Auf den Zahn gefühlt - Eine Untersuchung verschiedener Methoden zur Zahnsteinprophylaxe beim Hund. Einfach nur zerkleinert oder wirklich verdaut – welchen Beitrag können Wachsmotten beim Abbau von Plastikmüll leisten? Solche und viele Themen mehr stießen am vergangenen Mittwoch in der Remagener Fachhochschule Rhein-Ahr-Campus auf die Begeisterung von Besuchern und Jury.

138 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an der 54. Auflage des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ mit 79 Projekten – ein Rekord. Bereits zum 14. Mal war das Rhein-Ahr-Campus Gastgeber für den Regionalwettbewerb.

Der Wettbewerb ist ein Förderungswerk für den naturwissenschaftlichen Nachwuchs. Die Bewertung der eingereichten Arbeiten oblag einem 33-köpfigen Jurorenteam, das sich aus Vertretern der Schulen, der Wirtschaft und der Wissenschaft zusammensetzte. „Wir freuen uns, Sie in diesem Jahr zum 14. Mal in Remagen bei ‚Jugend forscht‘ begrüßen zu können“, betonte der Patenbeauftragte des Campus, Prof. Dr. Mathias Kohl. Als Wettbewerbsleiterin fungierte Christiane Dietz, die im späteren Verlauf der Veranstaltung auch die Sieger in den einzelnen Sparten bekannt gab. Bei den älteren Teilnehmern von „Jugend forscht“ waren die Sparten Biologie, Chemie, Mathematik und Informatik, Physik und Technik. gefragt. Die jüngeren Teilnehmer von „Schüler experimentieren“ befassten sich mit Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Physik und Technik.

Unterschiedliche Schularten aus mehreren Landkreisen vertreten

Teilnehmende Schulen waren das Private Gymnasium Nonnenwerth, die Private Realschule der Ursulinen Ahrweiler, das Mons Tabor Gymnasium Montabaur, das Max-von-Laue-Gymnasium Koblenz, das Johannes-Gymnasium Lahnstein, die Realschule plus Mühlheim-Kärlich, die St.-Stephanus-Realschule plus Nachtsheim, die Gesamtschule Pellenz in Plaidt, die Realschule plus Vallendar, das Bischöfliche Cusanus-Gymnasium Koblenz, das Goethe-Gymnasium Bad Ems, die Hellenbachschule (Grundschule Westum) aus Sinzig, die Integrierte Gesamtschule Maifeld in Polch, das Konrad-Adenauer-Gymnasium Westerburg, das Kurfürst-Balduin-Gymnasium Münstermaifeld, das Kurfürst-Salentin-Gymnasium Andernach, das Marion-Dönhoff-Gymnasium im Schulzentrum Lahnstein, das Peter-Joerres-Gymnasium Bad Neuenahr-Ahrweiler, das Rhein-Wied-Gymnasiuum in Neuwied und das Sophie-Hedwig-Gymnasium im Schulzentrum Diez in Diez.

Für den Kreis Ahrweiler schnitten die Schüler des Gymnasiums Nonnenwerth Remagen gut ab. Bei „Jugend forscht“ sicherte sich Anna Stettner den ersten Platz in Biologie mit dem Forschungsthema: „Inwiefern beeinflussen visuelle und akustische Reize die Lernfähigkeit?“ Den zweiten Platz belegte Giulia de Novellis mit dem Thema „Auf den Zahn gefühlt“ - Eine Untersuchung verschiedener Methoden zur Zahnsteinprophylaxe beim Hund“.

In Chemie holte sich Lea Schikalla vom Nonnenwerther Gymnasium den zweiten Platz mit Enzymversuche mit Alginatkügelchen. In der Physik belegte Kilian Wolf, ebenfalls vom Gymnasium Nonnenwerth, den ersten Platz mit dem Thema „Schwerhörigkeit, ihre Ursachen und neue Testmethoden“. In der Sparte Technik holten sich Julia und Ben Weber vom Privaten Gymnasium der Ursulinen Ahrweiler den zweiten Platz mit „Galaxy Master 1.0.“, und mit dem „Helfer-Roboter“ sicherten sich Zoe Megan Harris und Alissa Steinmann von der Privaten Realschule der Ursulinen Ahrweiler den dritten Rang.

Bei „Schüler experimentieren“ konnten Tristan Leisten, Julius Johannes Dickmann, und Colin Wolber vom Peter-Joerres-Gymnasium Ahrweiler den ersten Platz erringen mit dem Thema „Wie funktionieren Brandschutzmittel?“

Zahlreiche Sonderpreise gingen auf die Insel

Auch bei den Sonderpreisen schnitt das Gymnasium Nonnenwerth gut ab. Nadine Wolf überzeugte in Umwelttechnik mit dem Thema „Rot-Grün-Schwäche – heutzutage noch ein Problem im Alltag?“ Thorsten Fuchs vom Gymnasium Nonnenwerth holte sich den Sonderpreis Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung mit dem Thema „Vergleich von Faserverbundwerkstoffen durch Anwenden verschiedener Materialprüfungsverfahren“. Der Sonderpreis „Bild der Wissenschaft“-Jahresabonnement ging Wiebke Buhmann vom Gymnasium Nonnenwerth für ihre Arbeit „Wir realistisch sind Flugmanöver in Science-Fiction Filmen dargestellt?“. Einen weiteren Sonderpreis, ein Jahresabonnement von GEO, sicherten sich Fabienne Unkelbach, Hannah Bauholz und Jolina Klatschmidt von der Privaten Realschule der Ursulinen Ahrweiler mit ihrer Arbeit zu „Bubbles“.

In der kleinen Feierstunde am Nachmittag durften alle Schülerinnen und Schüler viel Lob für ihren Forschergeist einheimsen, bevor die Sieger ausgezeichnet wurden. Für die musikalische Umrahmung der Feierstunde sorgte die Bigband des Peter-Joerres-Gymnasiums Bad Neuenahr-Ahrweiler unter der Leitung von Jürgen Bunse.

AB

Kilian Wolf vom Gymnasium Nonnenwerth freute sich bei „Jugend forscht“ über den ersten Platz im Bereich Physik.

Kilian Wolf vom Gymnasium Nonnenwerth freute sich bei „Jugend forscht“ über den ersten Platz im Bereich Physik.

Die Nonnenwerther Schülerin Nadine Wolf erhielt für ihre Arbeit in Umwelttechnik einen Sonderpreis.

Die Nonnenwerther Schülerin Nadine Wolf erhielt für ihre Arbeit in Umwelttechnik einen Sonderpreis.

Lebhaftes Treiben am Rhein-Ahr-Campus: Fast 140 Nachwuchsforscher nahmen am diesjährigen Regionalwettbewerb in Remagen teil. Fotos: AB

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