Das Forstamt Dierdorf informiert
Forstschutzsituation im Kreis Neuwied
Waldbesitzer sind verpflichtet, Schutzmaßnahmen durchzuführen - viele Bäume sind geschwächt
Region. Die seit dem Frühjahr herrschenden hohen Temperaturen und die anhaltende Trockenheit haben viele Bäume im Kreis Neuwied geschwächt. Insbesondere die Fichte kann sich nur bei ausreichender Wasserversorgung gegen ihren größten Antagonisten, den achtzähnigen Fichtenborkenkäfer, auch unter dem Namen „Buchdrucker“ bekannt, wehren. Neben den ausbleibenden Niederschlägen haben die Sturmereignisse aus dem Winter dieses Jahres optimale Brutbedingungen für den Borkenkäfer geschaffen. Die sich häufenden roten und braunen Stellen in den sonst grünen Fichtenkronen sind ein Zeichen dieser Massenvermehrung.
Waldbesitzer sind nach § 15 LWaldG verpflichtet Schutzmaßnahmen durchzuführen, die einer Massenvermehrung des Borkenkäfers entgegenwirken. Das Forstamt Dierdorf bittet daher, befallene Schadbäume auf privaten Waldflächen zu entfernen und die Bestände weiterhin zu überwachen. Eine intensive Kontrolle der Fichtenwälder ist insbesondere auch im kleinparzellierten Privatwald dringend erforderlich.
Der Privatwaldbetreuer des Forstamtes, Dieter Steinebach Dieter.Steinebach@wald-rlp.de; Tel. (0 26 44) 80 86 31 oder der zuständige Revierleiter steht gerne beratend zur Verfügung.
Pressemitteilung Forstamt Dierdorf
