Telefonseelsorge hatte in die Pfarrkirche Sankt Sebastianus eingeladen
Fotoausstellung als Dokumentation der eigenen Geschichte
Bad Bodendorf. Diese Fotoausstellung ist sozusagen Zeugnis der eigenen Geschichte. Am Samstag wurde in der Pfarrkirche Sankt Sebastianus in Bad Bodendorf die Fotoausstellung der Telefonseelsorge Bad Neuenahr-Ahrweiler eröffnet.
Der Titel der Ausstellung „Aus Worten können Wege werden“ steht dabei symbolisch für das Hilfsangebot des Vereins.
Diese Einrichtung wurde von nunmehr 40 Jahren als gemeinnütziger Verein gegründet und ist seitdem rund um die Uhr anonym und diskret für Menschen als Ansprechpartner dar. Dabei geht es um aktives zuhören um den Anrufern in Krisensituationen zu helfen und Sorgen und Nöte in Worte zu fassen.
Vor drei Jahren schrieb die Telefonseelsorge einen Fotowettbewerb aus, dessen Ergebnisse in der Ausstellung in Bad Bodendorf noch bis zum 29. September zu sehen sind. 40 Exponate visualisieren auf eindrückliche Weise Höhen und Tiefen miteinander und Einsamkeit Hoffnung und Verzweiflung Trennung und Geborgenheit. Die Idee, diese Wanderausstellung auch in Sinzig-Bad Bodendorf zu zeigen entstand in Zusammenarbeit mit der Gemeindereferentin Sabine Mombauer von der Pfarreiengemeinschaft Sinzig. Die Vorsitzende der Telefonseelsorge Lena Saltzmann stellte die Arbeit ihrer Organisation vor und gab auch einen Ausblick in die Zukunft. Denn längst gibt es die Telefonseelsorge auch im weltweiten Netz. Seit fast 20 Jahren wird auch per Mail und Chat „zugehört“. Für den musikalischen Rahmen der Ausstellung sorgten Kathrin Simon aus Andernach an der Querflöte und Benedikt Röhn aus Bad Bodendorf an der Orgel. Der Weg, über eine Ausstellung „Geburtstag zu feiern“ ist dabei nicht nur außergewöhnlich, sondern auch sehr beeindruckend. Weitere Informationen unter www.ts-aw.de.
BL
Lena Saltzmann von der Telefonseelsorge Bad Neuenahr-Ahrweiler. Foto: Fotograf Ralf Schuhmann
Kathrin Simon und Benedikt Röhn. Foto: Fotograf Ralf Schuhmann
