Allgemeine Berichte | 04.12.2024

Verein für Menschen mit Behinderung macht sich für Inklusion und Barrierefreiheit stark

"Frag doch mal den Neuwieder Bürgermeister"

Inklusion, Barrierefreiheit und soziale Gerechtigkeit gehörten zu den Hauptanliegen, die die jungen Mitglieder des Mädchentreffs des Vereins für Menschen mit Behinderung im Gespräch mit Neuwieds Bürgermeister Peter Jung zur Sprache brachten.  Foto: privat

Neuwied. Seit Ende 2023 ist Neuwied offiziell die erste Kinderfreundliche Kommune in Rheinland-Pfalz: Das äußert sich unter anderem darin, dass die Ideen und Meinungen von Kindern und Jugendlichen in der Deichstadt besonders viel Gehör finden. Im Rahmen des Veranstaltungsformats „Frag doch mal den Bürgermeister“ sucht Bürgermeister Peter Jung regelmäßig Schulen, Kitas, Vereine und öffentliche Spielplätze auf, um mit jungen Menschen in den Dialog zu treten und sich ihre Ideen, Wünsche und Sorgen berichten zu lassen. Diese fließen in spätere Planungen und Entscheidungen ein und werden nach Möglichkeit berücksichtigt und umgesetzt. Bei seinem Besuch des Mädchentreffs vom Verein für Menschen mit Behinderung Neuwied/Andernach standen für die Mädchen vor allem die Themen Barrierefreiheit, Inklusion und soziale Gerechtigkeit im Vordergrund.

In einem offenen und lebendig geführten Austausch wiesen die Mädchen auf die Notwendigkeit für barrierefrei gestaltete Spielplätze, abgesenkte Bürgersteige und die Herausforderungen beim Ein- und Ausstieg für Rollstuhlfahrer im ÖPNV hin. Darüber hinaus sprachen sie sich für mehr inklusive Veranstaltungen wie die in der Vergangenheit im Big House durchgeführte Disco aus, um den Austausch und die Freundschaft zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern. Politischen Themen, wie das Scheitern der Ampel, die Wiederwahl Trumps in Amerika und der Klimaschutz, beschäftigten die Mädchen ebenso, wie die Forderung nach gerechter Entlohnung der Arbeit von Menschen mit Behinderung. Bürgermeister Jung betonte, dass er diese Forderung teile und das Thema in Gesprächen weitertragen wird.

Ein besonderes Interesse hatten die Mädchen zudem an den spannenden alltäglichen Aufgaben eines Bürgermeisters, die Jung bereitwillig und ausgiebig schilderte. Für Neuwieds Bürgermeister hat das Treffen wieder einmal deutlich gemacht, „wie wichtig es ist, jungen Menschen zuzuhören – besonders, wenn es um Inklusion und Chancengleichheit geht.“ Deshalb dankte Jung dem Mädchentreff für ihre wertvollen Impulse, für deren Berücksichtigung er sich persönlich stark machen will.

Pressemitteilung

Stadtverwaltung Neuwied

Inklusion, Barrierefreiheit und soziale Gerechtigkeit gehörten zu den Hauptanliegen, die die jungen Mitglieder des Mädchentreffs des Vereins für Menschen mit Behinderung im Gespräch mit Neuwieds Bürgermeister Peter Jung zur Sprache brachten. Foto: privat

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