Allgemeine Berichte | 09.09.2019

Landessportbund Rheinland-Pfalz

Fragebogen zu Kunstrasenplätzen mit Mikroplastik-Granulat

Organisationen benötigen solide Grundlage für anstehende Verhandlungen

Mainz. Die Europäische Kommission prüft im Rahmen ihrer Kunststoffstrategie, wie die Menge an umweltschädlichem Mikroplastik in der Umwelt verringert werden kann. Davon sind auch Kunstrasenplätze betroffen, die mit Mikroplastik-Granulat verfüllt sind. In diesem Zusammenhang führt die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) derzeit eine öffentliche Konsultation aus, die Auswirkungen auf eine mögliche Beschränkung des Einsatzes von Mikroplastik-Granulat unter anderem auf Kunstrasenplätzen hätte.

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz hat hierzu schon eine erste Stellungnahme abgegeben, möchte aber auch in Kooperation mit den drei regionalen Sportbünden im Land den rheinland-pfälzischen Sportvereinen hierbei eine Stimme geben. Um zu wissen, welche und wie viele Kunstrasenplätze in Rheinland-Pfalz von der Problematik betroffen sind, bittet er die Vereine um ihre Unterstützung.

Dazu wurde in Kooperation mit dem Institut für Sportstättenentwicklung (ISE) ein Online-Fragebogen entwickelt, der unter https://www.soscisurvey.de/kura_rlp/ zu erreichen ist. Der Appell an die Vereine lautet, sich durch die Fragen zu klicken und so bis spätestens Sonntag, 15. September, ein Feedback zu geben, welche Sportplätze sie nutzen und welche davon mit Kunststoffgranulat befüllt sind. Die gewonnenen Daten werden gesammelt, ausgewertet und dann an die ECHA weitergeleitet. Sie helfen den Sportorganisationen, eine solide Grundlage für die anstehenden Verhandlungen um die Zukunft der Kunstrasenplätze in Rheinland-Pfalz zu schaffen.

Weitere Informationen: Landessportbund Rheinland-Pfalz, Harald Petry, Telefon (0 61 31) 2 81 41 55. E-Mail h.petry@lsb-rlp.de.

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Kommentare
09.09.201911:44 Uhr
juergen mueller

Mittlerweile weiß man, dass KUNSTRASENPLÄTZE mit "schädlichem" Mikroplastik-Granulat verfüllt, das nicht umweltverträglich ist und ins Grundwasser gelangt.
WARUM werden dann im "HAUSHALTSPLAN 2019 der STADT KOBLENZ" 200 000 EURO für einen neuen KUNSTRASENPLATZ FC-Horchheim e.V. veranschlagt?
WAS sagen dazu z.B. langjährige Mitglieder im SPORT- und BÄDERAUSSCHUSS und vor allem UMWELTAUSSCHUSS der STADT KOBLENZ dazu?
Offensichtlich NICHTS, denn ansonsten hätten sie den Haushaltsplan 2019 (den man sich eh nicht durchgelesen hat) ja nicht verabschiedet.
Nur ein Beispiel, was in der Stadtpolitik falsch läuft.

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