Allgemeine Berichte | 27.01.2026

„Freunde edlen Glases“ und Beirat des Glasmuseums trauern um Claus Wehage

Rheinbach. Kunst und Kultur waren dem gebürtigen Oldenburger Claus Wehage (1939-2026) eine Herzensangelegenheit, die er nicht nur lebenslang mit wachem Interesse begleitete, sondern auch aktiv förderte und als selbstverständlichen Teil seiner intellektuellen und politischen Existenz auslebte. Schon in seiner Heimatstadt stand er als Jugendlicher bei zahlreichen Opernaufführungen als Komparse auf der Bühne des Staatstheaters, so dass das klassische Repertoire ihm, auch als Sänger im Opernchor, zum unmittelbaren Erlebnis werden konnte. Die Erinnerung daran war ihm, wie er gern bekundete, entlang seiner späteren militärischen und dann auch lokalpolitischen Laufbahn, kostbar und prägend. Er ließ sich Zeit seines Lebens immer wieder in unterschiedlichen Rollen und Funktionen in die Pflicht nehmen – als Soldat, als Elternpflegschaftsvorsitzender, als Kommunalpolitiker, als Mitglied in vielen Vereinen, darunter unser Verein „Freunde edlen Glases“ als ursprünglichem Träger- bzw. – seit 1980 – Förderverein des Glasmuseums.

Im Beirat des Glasmuseums, dessen Vorsitz Claus Wehage als Ratsherr oder als Vertreter der „Freunde edlen Glases“ alternativ innehatte, setzte er sich mit Entschlossenheit und Verve dafür ein, dass die Stadt Rheinbach einen Internationalen Glaskunstpreis auslobt. Der Wettbewerb um diesen Nachwuchsförderpreis wird zwischen europäischen Glasfachschulen inzwischen zum 13. Mal ausgetragen. Claus Wehage war somit gewissermaßen Geburtshelfer und Mitbegründer einer seit 2002 fortbestehenden Tradition, die der Glasstadt Rheinbach überregionale Anerkennung eingebracht hat. Bedenken ließ er nicht gelten, da er stets mit Augenmaß an die Aufgaben heranging und das Machbare im Blick behielt. Als Mann der Tat und gleichermaßen des Wortes beließ er es nicht bei freundlichen, aber unverbindlichen Hilfsangeboten, vielmehr entlastete er die Museumsleitung zu wiederholten Malen mit Schreiben an potenzielle Schirmherren bzw. -herrinnen des Glaskunstpreises; seine Unterstützung war besonders hilfreich bei wiederholt auftretenden Aufgaben, bei denen neue Ideen, Argumente oder geschliffene Grußworte gesucht wurden.

Oft und vermutlich auch gerne übernahm er als Stellvertretender Bürgermeister bei Ausstellungseröffnungen und anderen offiziellen Anlässen die Begrüßung der Gäste, wenn der hauptamtliche Bürgermeister verhindert war. Zu diesen offiziellen Anlässen kam er stets gut vorbereitet, floskelhafte Politikerroutine war seine Sache nicht.

Förderverein und Museumsbeirat werden Claus Wehage als ideenreichen Impulsgeber, weitsichtigen Unterstützer und wohlwollenden Freund in ehrendem Gedächtnis bewahren.

Pressemitteilung Freunde

edlen Glases e.V. -

Förderverein

des Glasmuseums

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