Friedensgebet am Atomwaffenlager Büchel
Büchel. In diesem Jahr jährt sich zum 80. Mal der Abwurf der Atombomben der Vereinigten Staaten von Amerika auf Hiroshima und Nagasaki. Grund genug für den Initiativkreis gegen Atomwaffen / Regionalgruppe Cochem-Zell des Internationalen Versöhnungsbundes zusammen mit den Pax-Christi-Gruppen Daun und Trier für das ökumenische Friedensgebet auf der Friedenswiese vor dem Atomwaffenlager Büchel am Freitag, 8. August um 16.40 Uhr.
Es findet im Rahmen des 24-stündigen Dauergebetes zum Abschluss der diesjährigen Fastenaktion bis zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland statt. Dieses Dauergebet beginnt am 8. August um 11 Uhr. Es wird von der Gemeinschaft der Quäker Deutschlands mitgetragen.
Am 9. August schließt sich um 11.02 Uhr die Gedenkfeier an die Zerstörung Nagasakis an. Es folgt das Fastenbrechen.
Im Rahmen des Dauergebetes werden - so der Plan - im Wechsel Texte gelesen aus:
- der Apokalypse des Johannes: Das Leiden unter dem Imperium des Gewaltglaubens und die Suche nach Trost,
- dem Kapital von Karl Marx: Über die Anfänge des Kapitalismus in England und den Zusammenhang von Kapitalismus und Krieg,
- dem Opus „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus: Zur allmählichen Gewöhnung an Krieg und Barbarei in Sprache und Gewohnheiten und der Schrei nach Menschlichkeit.
