Allgemeine Berichte | 19.05.2020, 08:37 Uhr

Kultur- und Heimatverein Niederzissen

Friedhof in ansehnlichen Zustand versetzt

Bei der Pflege des jüdischen Friedhofs Niederzissen in Zeiten von Corona durch den Kultur- und Heimatverein halfen von links nach rechts: Toni Schröder, Peppo Fiorelli, Richard Keuler, Günter Nerger, Dr. Johannes Decker.Foto: privat
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Niederzissen. Die Bewahrung und Erhaltung des reichen kulturellen Erbes der einst großen jüdischen Gemeinde Niederzissens ist seit der Gründung vor 13 Jahren ein wichtiges und ehrenvolles Anliegen des Niederzissener Kultur- und Heimatvereins. „Dies betrifft nicht nur das Engagement für die ehemalige Synagoge und die Aufarbeitung der Geschichte, sondern auch die Pflege des jüdischen Friedhofes. Gerade die weltweit lebenden Nachfahren, zu denen wir inzwischen wunderbaren Kontakten haben, freuen sich über den Erhalt und die Pflege der letzten erhaltenen Gräber und Grabsteine ihrer Vorfahren“ erläutert Vereinsvorsitzender Richard Keuler und betont, dass der Verein gleich zu Beginn seiner Aktivitäten diese ehrenvolle Aufgabe von der Gemeinde übernommen habe. In jedem Frühjahr und je nach Bedarf im Jahresablauf treffen sich Vereinsmitglieder, um den Friedhof in einem ansehnlichen Zustand zu halten. Auch in Zeiten von Corona schreckte es die fleißigen Helfer nicht ab, mit Mundschutz und den entsprechenden Abstandsvorgaben den jüdischen Friedhof in einer notwendigen und erfolgreichen Pflegeaktion zu säubern.

Für weitere Informationen zum Friedhof und zur Vereinbarung von Besichtigungen und Führungen steht der Verein gerne unter Tel.-Nr. 02636-6482 oder Email info@khv-niederzissen.de zur Verfügung.

Bei der Pflege des jüdischen Friedhofs Niederzissen in Zeiten von Corona durch den Kultur- und Heimatverein halfen von links nach rechts: Toni Schröder, Peppo Fiorelli, Richard Keuler, Günter Nerger, Dr. Johannes Decker. Foto: privat

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