Kanu-Club Unkel
Frischer Neustart der Kanuten
Jahreshauptversammlung, Wanderung und Abpaddeln
Unkel. Gleichsam wie Phoenix aus der Asche meldet sich der Unkeler Kanu-Club (KCU) nach der langen coronabedingten Zwangspause des Vereinslebens seit Anfang Oktober mit frischer Energie und einer Vielzahl von Aktivitäten zurück. Auf Einladung des Vorstands um den Vorsitzenden Harald Mundus (Erpel) trafen sich rund 30 Mitglieder des KCU zur jährlichen Hauptversammlung (JHV), die vom Januar auf den Herbst verschoben wurde. Sie fand erstmals nicht im Vereinsheim auf dem Rheinbüchel statt, sondern wegen der notwendigen Vorsichtsregeln (u.a. nach 3G) an der frischen Luft im ehemaligen Unkeler Freibadgelände. Gedacht wurde zu Beginn der Versammlung verstorbenen Kanuten, aus 2020/21 v.a. Siegfried (Sigi) Dung (Rheinbreitbach) und Jürgen Hamacher (Erpel).
Die Vorstandsmitglieder trugen dann ihre Berichte über die Entwicklung des Vereins und seiner Aktivitäten seit Januar 2020 sowie die Pläne für das nun beginnende neue Vereinsjahr vor. Zu nennen sind die bereits erfolgte, durch die Firma Ford Schorn (Rbb) maßgeblich unterstützte Anschaffung eines neuen Vereinsbusses, die Erneuerung der Hebeanlage, der vom KCU ausgerichtete KVR-Wandertag, der Neustart der Rettungsschwimmerausbildung, das Wintertraining im Hallenbad und Fitness-Sportabende, etc. Für 2022 steht der Bau eines Umkleidebereiches im Raum. Die KCU-Mitgliederzahl blieb trotz der Corona-Pause weitgehend stabil. Zudem berichteten der Kassierer und die Kassenprüfer über Status und finanzielle Entwicklungen in den Kassen und Konten des Vereins.
Nach der anschließenden Aussprache über diese Reports wurde der Kassierer und im Anschluss der gesamte Vorstand auf Antrag von Ehrenmitglied Gregor Schulte (Erpel) einstimmig entlastet. Im Anschluss wurden Vorstandswahlen durchgeführt. 1. Vorsitzender blieb Harald Mundus, unterstützt durch die 2. Vorsitzende Anja Saß (Rbb), Kassiererin Martina Krahm (Unkel), Schriftführerin Jasmin Schlubowski (Linz) und Wanderwart Robert Spalting (Linz) sowie die Jugendwarte Philipp Deppe (Bonn) und Meike Saß (Rbb). Die Pressearbeit wird weiter durch Alfons Keuter (Unkel) geleistet.
Abpaddeln ab Leutesdorf
Trotz eines kühlen Starts auf dem Rhein im noch vernebelten Leutesdorf beteiligten sich danach über 20 Kanuten am KCU-Abpaddeln, 30 km rheinabwärts bis Unkel. 30 Minuten später hatte die Sonne die letzten Nebelschwaden aufgelöst. Ab da paddelte Jung und Alt in den farbig leuchtenden Kajaks und einem roten Kanadier unter blauem Himmel und mit großer Freude über die nach 1,5 Jahren erste größere Gruppentour gen Unkel. Zum Abschluss erfreuten sich alle über ein Grillevent am Vereinsheim, zu dem auch weitere KCU-Mitglieder dazu stießen.
Herbstwanderung
Zahlreiche KCU-Mitglieder trafen sich dann an der Kapelle in Hammerstein, um eine Herbstwanderung zu unternehmen. Über den auf halber Höhe über dem Ort liegenden Ausblick an der Burgruine, wo gerastet wurde, ging es hinauf auf die Höhe, um im Gasthaus Forsthof einzukehren. Nach der Rückkehr von der Wald- und Bergtour trafen sie sich mit weiteren Kanuten auf der Terrasse des Vereinsheimes, um den sonnigen Tag mit kalten und heißen Getränken sowie zahlreichen Kuchen ausklingen zu lassen.
Ihren vorläufigen Abschluss fanden die Aktivitäten des Vereins an Allerheiligen mit der „Inseltour“ von Unkel nach Bad Honnef, um Nonnenwerth herum und wieder flussaufwärts bis zum Vereinsheim. Die Aktionen werden vss. fortgesetzt mit dem Blätterfegen auf dem Vereinsgelände, dem gemeinsamen Uhlesessen und der traditionellen Nikolausfeier sowie einer Weihnachts- oder Silvestertour. Weitere Informationen zum Verein finden sich auf: www.kc-unkel.de.
Der neue Vorstand des Kanu-Club Unkel.
