Verein für Heimatpflege Adenau
Frühjahrsputz am Kreuzweg
Adenau. Mit Laubbesen „bewaffnet“ trafen sich fünf Mitglieder des Vereins für Heimatpflege am Samstag am Kreuzweg in Adenau. Hier hatte sich in den Wintermonaten so viel Laub auf dem Gehweg angesammelt, dass sich bei Regen das Wasser staute und nicht mehr richtig abfließen konnte. Vor allem sollte er vor der Osterzeit, wenn der Kreuzweg im Mittelpunkt steht, wieder gereinigt sein. Dass es den Kreuzweg, der sich über 700 Meter bergan zieht, heute noch gibt, ist ein Verdienst des Vereins für Heimatpflege. Um 1985 begannen die Mitglieder des Vereins, besonders Hermann Lehmann und Wolfgang Pantenburg, mit der Restaurierung des Wegs und der aus Riedener Tuff gehauenen Stationsbilder, die teilweise auch erneuert wurden. Vor allem eine Station war im Krieg durch eine Bombe stark beschädigt worden.
Die zweite größere Sanierung fand im vergangenen Jahr statt. Hier hat der Verein für Heimatpflege mit den beiden Experten Rudolf Schneider und Markus Simons die 14 Stationen wieder instandgesetzt. Hier wurden nicht nur die Flechten und Moosbeläge beseitigt, sondern auch Schäden wie abgebrochene Gliedmaßen an den Reliefs, die teils durch Vandalismus entstanden sind, behoben. Jetzt ist der Kreuzweg, der nach Kupferstichen des österreichischen Künstlers Josef Ritter von Führich im 19. Jahrhundert gefertigt wurde, wieder im Originalzustand.
SES
Auf dem Gehweg hatte sich viel Laub angesammelt.
