Schätzungsweise 1500 Besucher waren der Einladung zum Altstadtfest gefolgt
Frühlingszauber in Linz am Rhein
Linz. Gefühlt lässt der Frühling in diesem Jahr lange auf sich warten. Unter dem Motto „Frühlingszauber in Linz“ wollten die Veranstalter mit dem Altstadtfest Fakten schaffen, aber das Wetter wollte nicht wirklich mitspielen. So war denn auch der Andrang der Besucher auf dem Linzer Marktplatz am Samstag sehr überschaubar. Zwischen kräftigen Regenschauern und Nieselregen zu flanieren, das ließ keine wirkliche Freude aufkommen. Auch die beiden Kinderkarussells konnten daran nichts ändern. Handgearbeitete Keramik, Bilder, Stoffe, Tücher, Schmuck, nostalgische Schilder, Feinkostprodukte blieben erst einmal größtenteils liegen.
Ganz anders am Sonntag, als dann wirklich etwas Stadtfestgefühl aufkam, wenn sich auch die Sonne immer noch nicht zeigte. Eine Hüpfburg für die Kleinen war hinzugekommen, außerdem zwei Drehorgelspieler, die sich abwechselten und damit das typische Altstadtfeeling schafften. An den Ständen der Aussteller war dann die Stimmung auch viel besser als am Samstag.
„Gestern war das schon frustrierend, aber heute scheint es sich zu lohnen“, berichtete Kimberly Feldens, die mit Jessica Kowalski zu den Ausstellern gehörte. Nach Angaben von Didi Pörzgen, dem sehr engagierten Vorsitzenden der Linzer Werbegemeinschaft, Organisator des Festes, hatten sich 21 Aussteller angemeldet, darunter drei mit gastronomischem Angebot. Diese waren auch trotz des enttäuschenden Einstiegs am Samstag dabeigeblieben.
Schätzungsweise 1500 Besucher waren der Einladung zum Altstadtfest gefolgt. Viele Linzer Einzelhändler hatten ihre Läden zusätzlich am Sonntag geöffnet. Die verkaufsoffenen Sonntage, die in Linz - offizielle Tourismusstadt - von März bis Oktober erlaubt sind, seien für Linz unerlässlich, so Pörzgen. Sie böten die Möglichkeit, in Verbindung mit den vielen Veranstaltungen die Stadt mit ihren touristischen Angeboten und ihren Geschäften lebens- und liebenswert zu halten und Besucher anzulocken.
Dennoch müsse er einen stetigen Rückgang der Besucherzahlen feststellen. Das zeigte sich nun leider auch an diesem Wochenende.
Für die Kleinen gab es eine Hüpfburg.
Jessica Kowalski (l.) und Kimberly Feldens gehörten zu den 21 Ausstellern.
