Vortrag bei der Deutschen Vulkanologische Gesellschaft Mendig
Führender Vulkanologe war zu Gast
„Maarprofessor“ Dr. Volker Lorenz stellte östlichstes Vulkanfeld Deutschlands vor
Mendig. Der „Maarprofessor“ Dr. Volker Lorenz besuchte die Deutsche Vulkanologische Gesellschaft DVG Mendig. Der Geologe gehört zu den führenden Vulkanologen Deutschlands. Er arbeitete an den Schlackenvulkanen und Maaren der Westeifel und begründete die Ansicht, dass die Maare, die „Augen der Eifel“, durch das explosive Aufeinandertreffen von Feuer und Wasser unter der Erdoberfläche entstanden sind.
Diesmal stellte er das östlichste Vulkanfeld Deutschlands, die Oberpfalz an der deutsch-tschechischen Grenze in Bayern, in den Mittelpunkt seines wissenschaftlichen Vortrags. Er behandelte die Region als Glied eines jungen Vulkangürtels nördlich der Alpen, der sich vom Massif Central in Frankreich über das Rheinische Schiefergebirge bis nach Tschechien und Polen zieht.
Mitglieder und Freunde der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft DVG beschäftigen sich mit dem Vulkanismus in Deutschland und Europa. Das Dr. F.X. Michels – Vulkanmuseum in Mendig ist ein Institut, das Wissenschaftler und Freunde der heimischen Vulkane vereint. Der Besuch von Professor Lorenz ist ein Teil des Jahresprogramms der DVG. Der Professor ist in Mendig ein gern gesehener Gast. Sein Vortrag wurde von den fachkundigen Zuhörern mit viel Beifall aufgenommen.
