Hutsitzung vereint die fünf Karnevalsgesellschaften von Bad Neuenahr-Ahrweiler
Fünf Gesellschaften, eine Bühne
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ein auf den Punkt passendes Programm und jede Menge Jecken in ausgelassener Feierlaune – es war im besten Sinne angerichtet, als kürzlich im Helmut-Gies-Bürgerzentrum die 34. „Hutsitzung“ stieg. Ein karnevalistisches Gemeinschaftswerk mit inzwischen langer Geschichte das – Nomen est Omen – alle fünf Karnevalsgesellschaften der Kreisstadt im wahrsten Sinne des Wortes unter einen Hut bringt. Dann kommen sie alle zusammen: Funken, Vorstände, Tollitäten und viele mehr aus Ahrweiler, Bachem, Bad Neuenahr, Heimersheim und Walporzheim, der Jeckenruf „AhBaBaHeiWa – Alaaf“ ist längst zur kollektiven Corporate Identity geworden. Eng verbunden ist das Ganze mit FAK- und Sitzungspräsident Franz-Josef Creuzberg, der auf unnachahmlich souveräne und pointierte Weise die Hutsitzung leitet. In Sachen Organisation laufen alle Fäden bei Vanessa Creuzberg zusammen – ein eingespieltes Duo eben. Mit dem beeindruckenden Bühnenbild, das das Heimersheimer Funkenkorps beim Einmarsch abgab, hatte die Sitzung den perfekten Opener und in Sachen Tanz ließen „Just for Fun“, das Funkenkorps Bachem, „Rio Palace“, die Stadtgarde Ahrweiler, das Funkenkorps der „Schinnebröder“ sowie die ebenfalls aus Bachem angereisten Merle, Bützje und Backespöppche keine Wünsche offen. Für die Strapazierung der Lachmuskeln sorgte in der Bütt „Ne Ordnungsjeck“ und musikalisch brachten die Bands „Zesamm“, „Veedel vor 12“ und „Bel Air“ den Saal zum Kochen. Und dann gibt es da ja traditionell noch den Einsatz für die gute Sache, denn die Hutsitzung ist zugleich auch eine große Benefiz-Prunksitzung. So konnten diesmal insgesamt 2.500 Euro an Bürgermeister Guido Orthen für unverschuldet in Not geratene Menschen übergeben werden.
