Tierheim u. Tierschutzverein Kreis Ahrweiler e.V.
Für Fundkater kam jede Hilfe zu spät
Remagen. Im Tierheim Remagen wurde kürzlich eine besonders tragischer Fall eingeliefert, der selbst das erfahrene Team dort emotional stark mitnahm. Am 15. Oktober wurde ein schwer kranker, alter und unkastrierter Kater aus Ahrweiler aufgenommen. Das Tier war in hilfloser Verfassung durch die Katzenklappe in das Haus der Personen gelangt, die ihn fanden und umgehend das Tierheim informierten.
Der Kater wurde spätabends eingeliefert und war in einem beklagenswerten Zustand. Er litt unter massivem, unkontrollierbarem Durchfall, sein Fell war mit Kot verschmutzt, der Bauch stark aufgebläht und sein Darm bereits ausgestülpt. Nach einer sofortigen tierärztlichen Untersuchung wurde festgestellt, dass der Kater mindestens 15 Jahre alt war und an einer unheilbaren Viruserkrankung namens FIP litt. Zudem hatte das Tier mehr als zwanzig Lungentumore. Angesichts der Schwere seiner Erkrankungen wurde entschieden, das Tier von seinem Leid zu erlösen.
Das Tierheim Remagen ist rund um die Uhr für Fundtiere aus dem Kreis Ahrweiler und der Gemeinde Wachtberg im Einsatz. Das Tierheim ist täglich zwischen 8 und 17 Uhr unter der Telefonnummer (0 26 42) 2 16 00 erreichbar. Bei Notfällen außerhalb dieser Zeiten sollte die zuständige Polizeidienststelle kontaktiert werden, die dann einen Notfallfahrer des Tierheims verständigt.
Spenden an den Tierheim u. Tierschutzverein Kreis Ahrweiler e.V. können über PayPal an spenden@tierheim-remagen.de (Verfahren „Geld an Freunde senden“ verwenden, damit keine Gebühren anfallen) oder über die Bankkonten bei der Kreissparkasse Ahrweiler (DE14 5775 1310 0000 4107 87) und der VR Bank RheinAhrEifel eG (DE74 5776 1591 0201 8159 00) getätigt werden.
BA
Der Kater war in einem beklagenswerten Zustand.

der Passus mit der unheilbaren Viruserkrankung FIP hätte nicht sein müssen. Zum einen ist diese Erkrankung nicht unheilbar, zum anderen versetzt sie viele einfach nur in Panik. Es tut mir leid um den armen Kater, aber die anderen einzelnen Erkrankungen wären auch ohne FIP sicher ausreichend gewesen, um das desaströse Bild des Fundkaters zu verdeutlichen.