Allgemeine Berichte | 27.12.2017

Wichtige Tipps zum sicheren Silvesterfeuerwerk

Für ein sicheres Silvester!

Sichergestellte Silvesterknaller der Beamten des LKA.

Region. Raketen und Böller gehören für viele zum Jahreswechsel einfach dazu. Leider kommt es aber auch immer wieder zu schweren und schwersten Verletzungen, weil Feuerwerkskörper nicht sachgemäß verwendet werden oder illegale Knaller (selbstgebastelte oder nicht für den deutschen Markt zugelassene) zum Einsatz kommen. Die Polizei Rheinland-Pfalz mahnt deshalb zur Vorsicht und gibt Tipps zum sicheren Umgang mit Silvesterfeuerwerk.

„In Deutschland müssen generell alle pyrotechnischen Gegenstände geprüft und zugelassen sein. Die Zulassung wird durch das CE-Kennzeichen und die dazugehörige Identifikationsnummer dokumentiert. Fehlen diese, sollte man von einem Kauf oder einer Verwendung absehen“, erklärt LKA-Sprengstoffexperte Udo Jastrzembsky.

Illegale und damit gefährliche Pyrotechnik enthält in der Regel einen sogenannten Knallsatz, der bei der Reaktion eine Explosionsenergie entwickelt, die mit gewerblichem Sprengstoff vergleichbar ist. Daher können selbst kleine Mengen zu einer erheblichen Verletzung führen. Weitere Gefahren entstehen durch Abdichtungsmaterialien, die Splitter bilden können. Nicht ohne Grund sind diese lebensgefährlichen Feuerwerkskörper in Deutschland verboten.

Und auch selbstgebastelte Böller sind ein großes Risiko und daher strafbar. Sachbeschädigungen, aber auch schwerwiegende Körperverletzungen bis hin zum Tod können die Folge sein. Zudem droht eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein neues Informationsblatt der Polizei erläutert, wo Käufer in Deutschland zugelassene Böller erwerben und woran sie diese erkennen können. Zudem erhalten Feiernde wichtige Tipps zum sicheren Abbrennen vor Knallern und erfahren, wo das Zünden von Feuerwerkskörpern nicht erlaubt ist. Das Informationsblatt steht gleich in vier Sprachen - Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch - zum Download bereit:

http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/225-umgang-mit-silvesterfeuerwerk/

Tipps der Polizei zum sicheren Nutzen von Feuerwerkskörpern in Kürze: - Silvesterfeuerwerk nur in regulären Geschäften, z.B. Supermärkten, kaufen. - Zugelassene Böller sind bei ordnungsgemäßem Gebrauch handhabungssicher, deshalb: Gebrauchsanleitung aufmerksam lesen und diese konsequent einhalten. - Nur Feuerwerkskörper verwenden, die optisch keine Mängel erkennen lassen. Fehlgezündete Feuerwerkskörper und Blindgänger nicht wieder anzünden, sondern entsorgen. - Feuerwerkskörper nur auf ebenen und freien Flächen abbrennen. - Immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Personen und Gebäuden einhalten. - Sind an Feuerwerkskörpern Hilfsmittel zum sicheren Stand (z.B. Klappfüße) vorhanden, diese unbedingt nutzen. - Zum Abschuss von Raketen geeignete „Rampen“ (z.B. schwere Flaschen) verwenden. - Äste, Balkone oder andere Hindernisse dürfen nicht in der Flugbahn der Feuerwerkskörper sein. - Das Abbrennen von Feuerwerk in geschlossenen Räumen ist streng verboten. - Funktioniert das Feuerwerk nicht, mindestens 15 Minuten warten und sich in dieser Zeit nicht nähern. Danach kann das Feuerwerk zum Beispiel in einen mit Wasser gefüllten Eimer gelegt und anschließend im Hausmüll entsorgt werden. - Beachten Sie auch unter Umständen vorhandene, örtliche Verbote und Einschränkungen.

Pressemitteilung Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz

Sichergestellte Silvesterknaller der Beamten des LKA.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
03.01.201819:41 Uhr
juergen mueller

Julian Nagelsmann,Trainer TSG Hoffenheim,spricht Klartext u. mir aus der Seele:"Ich finde Sylvester ein total schwachsinniges Fest,ehrlich gesagt.In Brandenburg sprengen sich zwei in die Luft,da schießt irgendeiner Raketen aus dem Auto - es wird immer verrückter.Klimawandel:Wenn man dann mal um 00.20 Uhr in den Himmel schaut u.denselbigen nicht mehr sieht,dann sollten wir uns alle mal Gedanken machen.Wir quatschen immer von Umweltschutz u.verschießen wieviele Tonnen von diesem Rotz an Sylvester.Es denken zu wenig Menschen zudem an Tiere.Sylvester - Völliger Bullshit".
Und dann gibt es Zweibeiner, die von herbeifantasierten (wird übrigens in einem Wort geschrieben) Schreckenszenarios, Feinstaubhysteriker u.Verbotsforderer reden u.sich Fakten verschließen.

03.01.201811:26 Uhr
Uwe Klasen

Da hilft auch kein Lamentieren, mehr als 90% der sogenannten Feinstaubbelastung sind und bleiben natürlichen Umständen geschuldet, die restlichen 5-7%, je nach Datenlage, ergeben sich aus Straßenverkehr, Heizungen und weiteren vergleichbaren Dingen. Und zu behaupten der natürliche Feinstaub wäre ungefährlich grenzt Bestenfalls an Naivität!

02.01.201818:34 Uhr
juergen mueller

Zu kurz u. falsch gedacht. Verkehr(über50%),Industrie,Energiewirtschaft,Landwirtschaft/Tierhaltung,Lösemittelanwendung,Feuerwerke,verarbeitendes Gewerbe,Schüttgutumschlag,Haushalte/Kleinverbraucher,Militär,diffuse Emissionen aus Brennstoffen - Partikel (bestehen aus Sulfat,Nitrat,Ammoniak,Natriumchlorid,Kohlenstoff,mineralischer Staub) wie Ruß,Reifenabrieb,Plastikteilchen,Dünge u.Abfallrückstände usw. - alles menschgemachte Ursachen für Feinstaubbelastung.KEINE NATÜRLICHEN Beiträge wie Pollen.In dem aus vielen SCHADSTOFFEN zusammengesetzten Feinstaub-Gemisch sind Pollen ein harmloser Posten,werden dadurch jedoch im Frühjahr für Allergiker besonders aggressiv.Pollen sind KEINE Dreckquellen.Die hohe Konzentration allergener Blütenpollen ist im Frühjahr auch deswegen so hoch,weil der Straßenverkehr bereits vorhandene Pollen incl.anderer giftiger Schadstoffe in die Athmosphäre aufwirbelt.Ihre Verharmlosung der Ursache/n ist schon mehr als fragwürdig u.bedenklich,aber wohl nicht änderbar.

01.01.201808:22 Uhr
Uwe Klasen

Leider wurden bei diesem Jahreswechsel die herbei fantasierten Schreckensszenarios der Feinstaubhysteriker und Verbotsforderer einfach so vom Winde verweht. Im Frühjahr, zur Pflanzenblüte, wenn der Pollenflug einsetzt, dann steigt auch wieder die "Feinstaubbelastung" (macht über 90% der "Belastung" aus), wer verbietet dann der Natur das blühen?

31.12.201719:55 Uhr
juergen mueller

Noch kein Sylvester, aber geböllert wird bereits seit dem Vormittag,was bereits Auswirkungen hat.Auf Nachfrage ist bereits eine größere Anzahl von Hunden entlaufen,was natürlich auch die Schuld der Hundehalter ist.Von den entlaufenen Hunden sind einige durch Unfälle zu Tode gekommen.Das ist traurig,gehört aber anscheinend zu Sylvester dazu,was aber nicht sein müsste.Da gibt es Zeitgenossen,die ihre Freude an Feuerwerken damit begründen,dass es diese seit "Ewigkeiten" gibt,Intelligenzbolzen,die den Tod von Tieren u. die Luftverschmutzung/Umweltbelastung einfach so in Kauf nehmen u. nicht wahrgenommen haben (oder wollen),dass sich die Zeiten ge- u. verändert haben u. damit auch unsere Umwelt.Sylvester gibt es seit einer Ewigkeit,aber auch Arroganz u. den Egoismus,sein Vergnügen über das anderer Kreaturen zu stellen,von den Folgen für unsere Umwelt ganz abgesehen.Diese Gefühlskälte u. Interessenlosigkeit sind mittlerweile ein Markenzeichen unserer Gesellschaft.

28.12.201717:18 Uhr
juergen mueller

Feiern, Bleigießen, Gläschen Sekt, Feuerwerk um Mitternacht - für die Meisten von uns gehören diese Dinge traditionell zum letzten Abend des Jahres - natürlich auch Brände, Explosionen, gesundheitliche Schäden etc. und natürlich die unwiderbringliche Schädigung unserer Umwelt durch eine immense Feinstaubbelastung/Gefahrenstoffe.
Auf Gesundheitsschädigung durch Tabakgenuss wird mit den abscheulichsten Bildern hingewiesen.
Wie wäre es unserer Umwelt zuliebe, wenn man das ebenso mit Feuerwerkskörpern tun würde?

27.12.201718:23 Uhr
juergen mueller

Die Zunahme von Feuerwerken zu vielfältigsten Anlässen sollte eine kritische Sicht u.die Überlegung zur Folge haben,was dem Ganzen überhaupt positives außer einem kurzweiligen Eigenvergnügen abzugewinnen ist.Mittlerweile liegen die Ausgaben nur für das Sylvester-Feuerwerk bei satten 130 Mill. Euro,die Belastung der Umwelt durch Feinstaub übersteigt vor allem in Ballungsgebieten ein Vielfaches der Durchschnittswerte (teils das 6300-fache).Durch Feuerwerkskörper werden jährlich ca. 4000 Tonnen Feinstaub freigesetzt (ca.15% der Menge,die Pkw-/LKW-Verkehr während des gesamten Jahres verursacht).Am 1.Tag des neuen Jahres ist die Luftbelastung so hoch wie sonst im ganzen Jahr nicht.Wen interessiert es,welche GEFAHRENSTOFFE/Substanzen diese Lieblingsspielzeuge enthalten,welche Gefahren generell hinter einem Feuerwerk für Mensch,Tier u.Umwelt lauern?Wir reden über UMWELTSCHUTZ,denken aber noch nicht einmal über eine Beschränkung oder gar einen vollständigen Verzicht dieses Vergnügens nach.

Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Rund um´s Haus
Dauerauftrag 2025
Kreishandwerkerschaft
Osterangebot
Rund ums Haus
Angebotsanzeige (April)
Dauerauftrag 2026
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Unterstützeranzeige
Empfohlene Artikel
Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse 3c der KGS Meckenheim sind am Standort Meckenheim der Bücherbrücke in die Bücher vertieft. Foto: Stadt Meckenheim
31

Meckenheim. Die Bücherbrücke Meckenheim/Alfter verzeichnet eine rege Nutzung durch Kindertagesstätten und Schulen im Rahmen der Leseförderung. Unter den teilnehmenden Einrichtungen befinden sich unter anderem Blütentraum, Hüppekästchen, Rasselbande und zahlreiche weitere Kindertagesstätten. An beiden Standorten der Bücherei steht der Mittwochvormittag im Zeichen der Vorschulprogramme, bei denen die Kinder bib(liotheks)fit gemacht werden.

Weiterlesen

Mit 17 Anträgen zur Neuaufnahme in diesem Jahr wurde fast der Spitzenrekord von 2020 geknackt.
50

Leutesdorf. Pascal Berger, Vereinsvorsitzender begrüßte alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung am 28. März und es wurde nach Feststellung einer ordnungsgemäßen Einladung und Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte eine Gedenkminute den Verstorbenen gewidmet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2296

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
134

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag Imageanzeige
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Anzeige "Rund ums Haus"
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Anlagenmechaniker
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
fit für`s Alter?
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
Container Anzeige
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Unterstützeranzeige
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Stellenanzeige
Stellenanzeige Kita