Pfarreiengemeinschaft Bendorf
Füreinander „Brotgefährtinnen“ sein
Bendorf. „Füreinander Brotgefährtinnen sein“. Unter diesem Thema stand ein Morgenlob, das etwa fünfzig Frauen in der Pfarreiengemeinschaft Bendorf an einem herbstlichen Morgen feierten. Unterwegs zu sein und Jemanden zur Seite zu haben, beruhigt und lässt leichter vorankommen. Dabei nicht nur die Mühe und Anstrengung miteinander zu teilen, sondern auch Essen und Trinken, stärkt. „Kumpanin“ oder „Kumpel“ wird Jemand umgangssprachlich genannt, die oder der mit Einem unterwegs ist. Das Wort ist abgeleitet vom Lateinischen „Cum pane“ was wörtlich übersetzt „mit Brot“ bedeutet. Ein „Kumpane“ oder „Kumpanin“ ist also ein „Brotgefährte“ oder eine „Brotgefährtin“. Grundlage für diese Gedanken und die entsprechende Auslegung der Gemeindereferentin Judith Richter waren das Evangelium aus dem Markusevangelium „Die Speisung der Fünftausend“. Mit den Fürbitten wurde jeweils ein Brot zum Altar gebracht. Nach der Stärkung an der Seele ging es zum gemeinsamen Frühstück, um auch den Leib zu stärken und in gemütlicher Atmosphäre und guten Gesprächen die Brotgemeinschaft zu genießen.