Eröffnung einer neuen Anlage beim Sommerfest des FV Daufenbach
Fußball und Golf bekommen Konkurrenz
Auf dem früher als Trainingsplatz genutzten Gelände kann ab sofort Fußballgolf gespielt werden
Daufenbach. Fußball ist ja bekanntermaßen ein Volkssport. Und Minigolf auch. Beides in Kombination ist aber eine vollkommen neue Freizeitbeschäftigung, der man jetzt in Daufenbach nachgehen kann. Am Wochenende wurde auf der Anlage des Fußballvereins Daufenbach im Rahmen des Sommerfestes der erste regionale Fußballgolfplatz in Betrieb genommen.
Horst Simon ist Geschäftsführer des FV Daufenbach und einer der Hauptverantwortlichen für das neue Angebot. Im Gespräch mit BLICK aktuell sagte er: „Der Rasenfußballplatz war zuletzt in einem schlechten Zustand. Er ist auch eine Zeit lang nicht benutzt worden. Das haben wir in Eigenleistung alles wieder repariert. In dem Zusammenhang entstand dann auch der neue Fußballgolfplatz. Auf einer ähnlichen Anlage in der Pfalz haben wir uns angeguckt, wie so etwas aussieht.“
Eine 18-Loch-Anlage sei das in der Pfalz, berichtete Bürgermeisterin Anette Wagner, die an dem Projekt beteiligt war: „Wir haben hier in Daufenbach einmal mit einer Fünf-Loch-Anlage angefangen und wollen sehen, wie das angenommen wird.“ Momentan ist es so, dass der Platz von jedem zu jeder Zeit kostenlos genutzt werden kann. Lediglich einen Ball muss man mitbringen. Eine Betreuung oder vielleicht auch angegliederte Bewirtung ist aber durchaus angedacht. Dann würde der Fußballgolfplatz allerdings eingezäunt. Das Gelände gehört der Gemeinde und wurde früher als Trainingsgelände neben dem eigentlichen Rasenplatz genutzt. Der Pflegeaufwand, betonte Anette Wagner, sei für eine Fußballgolf-Anlage deutlich geringer als für einen regulären Fußballplatz.
Fußballgolf erfordert Geschicklichkeit mit dem Ball, der gefühlvoll mit dem Fuß über den Parcours und die in den Weg gelegten Hindernisse geführt werden muss. Das kann schon einmal ein Ball sein, durch den man hindurch schießen muss, oder ein Kegel, auf dessen Spitze der Ball eingelocht werden muss. Je weniger Ballberührungen man dabei hat, umso besser ist das Ergebnis. An den einzelnen Stationen sind die zu erreichenden Par-Zahlen angeschrieben, an denen man sich orientieren kann. Die längste Strecke einer zu bewältigenden Aufgabe beträgt 65 Meter.
Anwesend beim Eröffnungstermin war auch Ortsbürgermeisterin Anette Wagner. Sie hatte ebenfalls sichtlich Spaß bei den Geschicklichkeitsversuchen, den Fußball an den Hindernissen vorbei ins Zielloch zu bugsieren. Derweil konnten sich die Besucher des Sommerfestes am Vereinsheim gut bewirten lassen, am Tischkicker spielen oder mit dem Ball auf die überdimensionale Dartscheibe schießen.
An der überdimensionalen Fußball-Dartscheibe konnten die Besucher des Sommerfests ebenfalls ihre Ballgeschicklichkeit beweisen.
Die Anlage wurde überwiegend in Eigenleistung und mit geringem Kostenaufwand angelegt.
