Allgemeine Berichte | 14.01.2026

Rhein-Hunsrück-Kreis lehnt finanzielle Beteiligung am Standort Boppard ab 2028 ab

GK-Mittelrhein steht vor weitreichender Entscheidung

Symbolbild.Foto: Pixabay/sasint

Koblenz. Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein bedauert die Entscheidung des Rhein-Hunsrück-Kreises, den vom Landesgesundheitsminister vorgeschlagenen Kompromiss beim Runden Tisch abzulehnen und stattdessen neue Bedingungen zu stellen, die für die beiden Hauptgesellschafter – die Stadt Koblenz und der Landkreis Mayen-Koblenz – untragbar sind.

Darüber hinaus wird bereits jetzt ein Verlustausgleich nach 2028 ausgeschlossen. Gleichzeitig wird eine Betriebspflicht bis Ende 2030 verlangt und damit sämtliche Risiken komplett auf die beiden Gesellschafter und die Gesellschaft verlagert. Damit fordert der Rhein-Hunsrück-Kreis eine dauerhafte Gesundheitsversorgung vor Ort, ohne sich selbst beteiligen zu wollen. Die Stadt Koblenz und der Landkreis Mayen-Koblenz sollen eine stationäre Versorgung in Boppard finanzieren. Diese Forderungen gehen weit über das hinaus, was beim Runden Tisch vereinbart wurde.

Die Zusage des Kreises ist der entscheidende Baustein für die Umsetzung des erarbeiteten Zukunftskonzepts, das auf einer langfristigen, solidarisch getragenen Verantwortung aller beteiligten Gesellschafter beruht. Dieses Konzept bietet eine tragfähige Grundlage, um den Standort Boppard als wohnortnahe Versorgungseinrichtung zu sichern und den Beschäftigten eine verlässliche Perspektive in Boppard zu geben.

Durch die Ablehnung entfällt jedoch die finanzielle und nachhaltige Basis, die für eine nachhaltige Umsetzung erforderlich gewesen wäre. Weder eine faire Verteilung möglicher Risiken noch eine dauerhafte Absicherung der Finanzierung ist unter diesen Voraussetzungen realistisch möglich. Der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz ist es nicht möglich, in alleiniger Verantwortung dauerhaft ein Krankenhaus in einer anderen Kommune zu finanzieren.

„Das GK-Mittelrhein steht weiterhin zu seinem Ziel, die medizinische Versorgung in der Region zu sichern. Angesichts der aktuellen Beschlusslage muss jedoch am kommenden Freitag, 16. Januar, in der Gesellschafterversammlung über das Schließungskonzept für den Standort Boppard beraten und entschieden werden. Wir hoffen sehr, dass der Rhein-Hunsrück-Kreis die bis dahin verbleibende Zeit noch nutzt und den gefundenen Kompromiss mitträgt, da auch die neuesten Bedingungen nicht tragbar und zielführend sind“, betont David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.

Pressemitteilung Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

Symbolbild.Foto: Pixabay/sasint

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Dauerauftrag Imageanzeige
Holz Loth-Entsorgung
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
Maikirmes Franken
Grünpflegedienst
Outdoormöbel
Zukunft trifft Tradition KW 18
Jubiläum
Imageanzeige Löhr Meckenheim
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
57

Vulkaneifel. Nach umfassender Prüfung des Antrags hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord nun grünes Licht gegeben: Die „wpd Windpark Sarmersbach Repowering GmbH & Co. KG“ darf auf dem Gebiet der Gemeinde Sarmersbach im Kreis Vulkaneifel vier neue Windenergieanlagen bauen und betreiben. Die fünf bestehenden Anlagen sollen zurückgebaut werden. Um mögliche Auswirkungen auf die Umwelt zu berücksichtigen, wurden 27 Fachstellen befragt.

Weiterlesen

Weitere Artikel
7

Bonn/Meckenheim. Nicht einmal Graupelschauer und Aprilwetter konnten die gute Stimmung an diesem Tag vermiesen: Ulla Schmidt besuchte im März den Unternehmensverbund der Lebenshilfe Bonn. Konkret stand ein Rundgang durch das Werk Meckenheim der Bonner Werkstätten auf dem Programm. Drei Stunden nahm sich die Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe Zeit, um sich verschiedene Arbeitsbereiche zeigen zu lassen.

Weiterlesen

Symbolbild.
153

36-jähriger Autofahrer verliert bei Starkregen die Kontrolle über sein Fahrzeug

04.05.: Dramatisher Unfall auf der B 56: Motorradfahrer schwer verletzt

Lohmar. Am Montag, den 4. Mai, ereignete sich in Lohmar ein schwerer Verkehrsunfall, als zwei Fahrzeuge im Gegenverkehr kollidierten. Dabei erlitt ein Motorradfahrer schwere Verletzungen. Gegen 16:00 Uhr fuhr ein 36-jähriger Mann aus Siegburg mit seinem Pkw auf der Bundesstraße 56 von Siegburg nach Lohmar. Bei starkem Regen verlor er im Ortsteil Heide aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle über seinen Mercedes-Benz.

Weiterlesen

Symbolbild.
124

Spielschein wurde ohne Kundenkarte in einer Annahmestelle abgegeben

Glückspilz aus dem Westerwald gewinnt über 680.000 Euro im Eurojackpot

Region. Ein Spielteilnehmer oder eine Spielteilnehmerin aus dem Westerwald hatte am vergangenen Freitag allen Grund zur Freude: Mit einem Tippschein für die europäische Lotterie Eurojackpot, den er oder sie in einer Annahmestelle von Lotto Rheinland-Pfalz gespielt hatte, gewann er oder sie in der Gewinnklasse 2 über 681.000 Euro.

Weiterlesen

Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
Werksverkauf Anhausen
Minijob
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Media-Auftrag 2026/27
Zukunft trifft Tradition KW 18
Zukunft trifft Tradition KW 18
Innovatives rund um Andernach
Titel
10 Jahre NoWi
10 Jahre Nowi
Azubispots Bad Neuenahr 2026