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Festliches Menü für wohnungslose Menschen in der Handwerkskammer Koblenz

Gäste genossen „Warmes von Herzen“

19.12.2018 - 14:51

Koblenz. Es war ein ganz besonderer Abend im Zentrum für Ernährung und Gesundheit der Handwerkskammer Koblenz. Zufriedene Gäste belohnten das Team um Küchenchef Jean-Luc Mundel nach jedem Gang mit begeistertem Applaus. Unter dem Motto „Warmes von Herzen“ luden der Arbeitskreis für Menschen ohne Wohnung und das Jobcenter der Stadt Koblenz im siebten Jahr zu festlichen Stunden ein. Zum Arbeitskreis gehören die Caritas-Fachberatungsstelle in der Neustadt 20, Die Schachtel e.V., das Städtische Übernachtungswohnheim sowie das Sophie-Schwarzkopf-Haus der Arbeiterwohlfahrt.

Die Idee für die Veranstaltung hatten drei Privatpersonen: Spitzenkoch Jean-Luc Mundel, Wolfgang Kirtschl und Andreas Wandow. „Wir wollten den Menschen in Koblenz, die am Rande der Gesellschaft leben, einen vorweihnachtlichen Abend mit erlesenen Speisen und Livemusik in einem festlichen Rahmen ermöglichen“, beschreibt Jean-Luc Mundel. 150 Gäste folgten der Einladung. Menschen, die obdachlos sind oder in prekären Wohnverhältnissen leben und von den Einrichtungen des Arbeitskreises betreut werden.


Weihnachtliches Drei-Gänge-Menü


Küchenchef Jean-Luc Mundel und seine Mitstreiter verwöhnten die Gäste mit einem weihnachtlichen Drei-Gänge-Menü. Nach einer Petersilienwurzel-Cremesuppe mit Röstzwiebel-Krapfen wurde als Hauptgang geschmorte Roulade vom Weiderind, bunte Thymian-Karotten und Kartoffel-Erbsen-Püree serviert. Zum krönenden Abschluss ließ ein Dessertbuffet mit vielen verschiedenen Leckereien keine Wünsche offen.

„Der heutige Abend war ein wunderbares Zeichen der Empathie und Wertschätzung für Menschen, die unter schwierigen persönlichen Bedingungen leben“, sagte Achim Meis von der Koblenzer Caritas, der mit Bürgermeisterin und Schirmherrin Ulrike Mohrs sowie Sponsoren und Unterstützern ebenfalls am Buffet bei der Ausgabe der Speisen mithalf.


Harmonisch und entspannt


Die Veranstaltung war geprägt von einer harmonischen und entspannten Atmosphäre. Alleinunterhalter Torsten Härig sowie Taylor Paucken und Marlon Reinhardt mit berührenden Gipsy-Klängen sorgten für eine passende künstlerische Begleitung. So stimmten die Gäste beim gemeinsamen Singen von „O du fröhliche“ mit ein. Sechs Köche sowie acht Mitarbeiter des Jobcenters sorgten ehrenamtlich für einen reibungslosen Service an den festlich dekorierten Tischen. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen beteiligten Einzelpersonen und Unternehmen, die wieder einen großen ideellen und finanziellen Beitrag leisteten“, freute sich Initiator Jean-Luc Mundel. „Die Freude unserer Gäste und deren persönlichen Dankesworte waren für alle Helfer ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk.“

Pressemitteilung des

Caritasverbandes Koblenz

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

„Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“

JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
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