Allgemeine Berichte | 14.05.2025

Gästeführer informierten sich

Heike Wernz-Kaiser (rechts) im Schaudepot in der Niederhutstraße.  Foto:Armin Küpper

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Gern nahmen die Ahrtal-Gästeführer das Angebot von Heike Wernz-Kaiser, Ansprechpartnerin und Kuratorin der musealen Sammlung der Stadt, wahr, sich fast vier Jahre nach der verheerenden Flut im Juli 2021 ein Bild vom Fortschritt der Restaurierungsarbeiten an den aus dem Depot in der Tiefgarage in Ahrweiler geretteten Sammlungsstücken ein Bild zu machen. Das Interesse war groß, so dass aufgrund der beengten Platzverhältnisse zwei Termine stattfanden.

Erst nach 15 Tagen war ein Zugang zum Depot möglich. Die Bergung umfasste 4 Tage und wurde von Kulturgutrettern aus Weimar und einem Feuerwehrzug aus Dünningen, Baden-Württemberg durchgeführt. Es wurden Gemälde, Skulpturen, Möbelstücke und archäologische Funde gesichert. Viele fleißige Helfer aus ganz Deutschland kamen zu Hilfe, um zu retten, was noch zu retten war. Die Rettung der städtischen musealen Sammlung hat seit der Bergung 2021 sehr viel Unterstützung durch den Museumsverband Rheinland-Pfalz, das Land Rheinland-Pfalz, von kommunalen und staatlichen Museen, den Hochschulen für Restaurierung in Köln und Stuttgart, durch zahlreiche freischaffende Restauratoren und nicht zuletzt durch Objektpatenschaften und Spenden von Bürgerinnen und Bürgern erhalten.

Heike Wernz-Kaiser demonstrierte eindrücklich, dass nicht nur das Wasser dramatische Schäden angerichtet hatte, sondern auch der Schlamm, der sich an Gemälden und Skulpturen festgesetzt hatte. Die Entfernung des Schlamms stellte und stellt die Restauratoren vor immense Herausforderungen, da zunächst die Zusammensetzung des Schlamms untersucht werden muss, um dann das geeignete Reinigungsmittel zu finden.

Das Schaudepot in Ahrweiler dient dazu, gerettete und bereits restaurierte Sammlungstücke aufzubewahren, Objekte vor Ort zu bearbeiten und die durchaus sehr interessante Problematik der Instandsetzungsarbeiten zu vermitteln. Das Depot inmitten der Niederhutstraße findet großes Interesse bei den Besuchern der Stadt. Die Gästeführer würden sich daher freuen, wenn das Schaudepot nicht nur eine kurzzeitige Lösung wäre, sondern einen ständigen Platz in der Stadt fände.

Die Einwohner der Stadt sind herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild vom Stand der Arbeiten zu machen, denn die gesammelten Schätze sind ein Teil des kulturellen Erbes der Stadt.

Heike Wernz-Kaiser (rechts) im Schaudepot in der Niederhutstraße. Foto:Armin Küpper

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