Allgemeine Berichte | 17.10.2016

-Anzeige- Ausstellungseröffnung mit Werken der spanischen Künstler Carmen Baena und Pepe Yagües

Galerie Gilgenmann öffnete ihre Pforten

Der spanische Künstler Pepe Yagües -2.v.r.- sowie Richard Gilgenmann -3.v.r.- und seine Ehefrau Dr. Ingrid Gilgenmann -5.v.r.- mit Freunden, Bekannten und dem Beigeordneten der VG-Mendig, Erich Schlich -rechts-. FRE

Mendig. Neben vielen Kunstkennern aus dem In- und Ausland waren am vergangenen Wochenende auch zahlreiche kunstinteressierte Mendiger, darunter der Beigeordnete der VG-Mendig, Erich Schlich, einer Einladung von Richard Gilgenmann gefolgt, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Dr. Ingrid Gilgenmann in der Saunstraße 6 die Türen zu ihrem bis ins kleinste Detail von Grund auf restaurierten Anwesen in der Saunstraße weit geöffnet hatte. Grund für diese außergewöhnliche Einladung des gastfreundlichen Ehepaares war die offizielle Eröffnung ihrer Galerie, die von einer Ausstellungseröffnung mit atemberaubenden Werken der international bekannten Künstler Carmen Baena und Pepe Yagües gekrönt wurde. Der aus dem Elsass (Straßburg) stammende Kunstexperte Richard Gilgenmann lebte viele Jahre lang in Nordrhein-Westfalen, wo er sich seit dem Abschluss seines Kunstgeschichte-Studiums der Vermittlung von Kunstobjekten, Schätzung von Nachlässen und der Beratung bei Restaurierung widmet. Bei einem Treffen mit seinem Freund Baron zu Droste zu Vischering vor circa 16 Jahren in Andernach, bat dieser ihn, einen Nachlass in der Mendiger Saunstraße 6 anzuschauen. Gegenüber „BLICK aktuell“ berichtete der Hausherr: „So kam ich zum ersten Mal in diese kleine reizende Stadt und als ich bei dem Termin erfuhr, dass dieses Haus inklusive Scheune verkauft werden sollte, bin ich dem Charme des Anwesens erlegen und habe es gekauft. Nachdem meine Frau, die ein Faible für Naturstein hat, einige Jahre später sagte, da solltest Du etwas draus machen, haben wir zunächst das 1784 erbaute und circa 1836 zu großen Teilen verbrannte Haus komplett restauriert und wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückgebracht. Dann stellte sich die Frage: was machen wir mit der bereits einsturzgefährdeten Scheune? Abreißen kam für uns nicht in Frage, also beschlossen wir, eine mit modernen baulichen Elementen geschaffene Galerie zu eröffnen.“ In Zukunft möchten die Kunstliebhaber ein bis zwei Mal im Jahr eine Ausstellung mit Werken zeitgenössischer Künstler initiieren. Seit 2009 wohnen Richard und Ingrid Gilgenmann auch in der Saunstraße 6 und fühlen sich in ihrem individuell und mit ausgesuchten Details verzauberten Haus ebenso wie in der gesamten Umgebung rundum wohl. Die Tatsache, dass die Kunstexpertin Dr. Ingrid Gilgenmann, die ebenfalls unter anderem auch Kunstgeschichte studierte, täglich von Mendig nach Köln zu ihrer Arbeitsstätte, dem Kunsthaus Lempertz fahren muss, nimmt sie gerne in Kauf. Dass die Kunstexperten mit den beiden Künstlern Carmen Baena und Pepe Yagües befreundet sind und deren beeindruckende Werke voller Begeisterung präsentieren, verwundert nicht. Wer als Kind das Buch Gullivers Reisen von Jonathan Swift gelesen hat und sich heute noch an die spannende und zugleich witzige Lektüre erinnern kann, wird schnell einen Zugang zu den Arbeiten der beiden spanischen Künstler finden. Pepe Yagües hat sich auf eine Drucktechnik (Der Fußabdruck des Gulliver) spezialisiert, die unter anderen auch von Rembrandt angewandt wurde, heute jedoch niemand mehr beherrscht. Dabei arbeitet er mit einer Farbe, die mit Hilfe von Schwefelsäure hergestellt wird und äußerst gesundheitsgefährdend ist. Das Ergebnis ist zum Beispiel in Form zahlreicher Druckgrafiken zu bewundern, welche aneinandergereiht Gullivers Geschichte auf eine ganz besondere Art interpretieren. Carmen Baena beeindruckt dagegen mit einer Liebeserklärung an ihre Heimat. Im Zentrum Andalusiens liegt Balerda, wo die Künstlerin einen Teil ihres Lebens verbrachte und wohin sie jedes Jahr vor der großen Sommerhitze flieht. Das Dorf liegt in den Wänden eines tiefen Canon in der Provinz Granada. Seit Jahrhunderten werden hier die Häuser in den Fels gehauen. Beim Betrachten ihrer Marmorlandschaften, die einen großen Teil ihrer ausgestellten Arbeiten ausmachen, gerät man -ebenso wie bei ihren Marmorskulpturen- unweigerlich ins Träumen. Seit einiger Zeit benutzt sie eine alte, fußbetriebene Nähmaschine. Mit dicht schraffierten Garnstichen füllt sie Flächen oder setzt Nähte über die Konturen ihrer Landschaftszeichnungen. Ihr künstlerisches Potential scheint schier unerschöpflich zu sein. Es gibt also viele gute Gründe, der neuen Mendiger Galerie -nach telefonischer Voranmeldung - einen Besuch abzustatten. Tel. (01 52) 53 74 13 88, Tel. (0 26 52) 93 61 90. FRE

Der spanische Künstler Pepe Yagües -2.v.r.- sowie Richard Gilgenmann -3.v.r.- und seine Ehefrau Dr. Ingrid Gilgenmann -5.v.r.- mit Freunden, Bekannten und dem Beigeordneten der VG-Mendig, Erich Schlich -rechts-. Foto: FRE

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