Allgemeine Berichte | 27.11.2025

Koptisch-orthodoxe Gemeinde empfängt ACK-Delegierte in Andernach

Gastfreundschaft und kultureller Austausch beim Jahresabschluss

Die Vertreterinnen und Vertreter der Andernacher Mitgliedskirchen der ACK trafen sich zu ihrer letzten Sitzung dieses Jahres in der koptisch-orthodoxen Gemeinde. Foto: privat

Andernach. Die Vertreterinnen und Vertreter der Andernacher Mitgliedskirchen der ACK trafen sich zu ihrer letzten Sitzung dieses Jahres in der koptisch-orthodoxen Gemeinde, wo ihnen eine herzliche Gastfreundschaft zuteilwurde, wie sie typisch im Orient üblich ist. Die koptisch-orthodoxe Kirche gilt als die bedeutendste Kirche Ägyptens. In Jerusalem beim Heiligen Grab besteht seit dem 13. Jahrhundert ein Bischofssitz. In jüngster Zeit zeigt sich eine Globalisierung der koptisch-orthodoxen Kirche, die damit zur Sicherung der gefährdeten Zukunft in ihrer Heimat beiträgt. Die Kopten berufen sich auf den Evangelisten Markus und den Mönch und sogenannten Wüstenvater Antonius. Die Gottesdienste in der Andernacher Gemeinde werden in koptischer, arabischer und deutscher Sprache gehalten. Das Koptische ist eine Schriftsprache, die in der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts n. Chr. geschaffen wurde, auf dem griechischen Alphabet basiert und zahlreiche griechische Fremdwörter enthält.

Die Andernacher Gemeinde, die über eine große Diaspora verfügt, hat vor sechs Jahren die ehemalige Albertkirche übernommen und für ihre Liturgie umgestaltet. Die jetzigen Patrone sind die Heilige Maria und St. Petrus. Der Altar ist geostet und steht hinter einer Ikonostase, die mit Darstellungen von Christus, Maria und Heiligen geschmückt ist. Auch die Seitenwände tragen Heiligendarstellungen, und zahlreiche Reliquien sind zu sehen. Die ehemalige Krypta beherbergt einen Gemeinderaum sowie eine Werktagskirche.

Die Gemeinde pflegt ein lebendiges soziales und caritatives Leben. Nach den sonntäglichen Gottesdiensten erhalten Kinder verschiedener Altersgruppen Unterricht in koptischer Kultur und Religion, zugleich lernen sie die deutsche Lebensweise kennen. Die Familien unterstützen sich gegenseitig in allen Bereichen, und es werden Beratungen durch Fachleute zu Kindererziehung und schwierigen Lebenssituationen angeboten.

Ab dem kommenden Jahr wird die Gemeinde aktiv in der ACK Andernach mitwirken. Bischof Anba Deuscoros plant, an der nächsten Delegiertenversammlung im Januar 2026 teilzunehmen.

BA

Die Vertreterinnen und Vertreter der Andernacher Mitgliedskirchen der ACK trafen sich zu ihrer letzten Sitzung dieses Jahres in der koptisch-orthodoxen Gemeinde. Foto: privat

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