Kolpingfamilie Oberlahnstein
Gebetsstunde für den Frieden
Lahnstein. Seit über 40 Jahren eröffnet die Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin ihr Jahresprogramm mit der gemeinsamen „Gebetsstunde für den Frieden“ im Chorraum der St. Martinskirche Oberlahnstein.
Mit von der Partie waren wieder Mitglieder der Pax-Christi Gruppe Lahnstein sowie die Jugendmusikgruppe „Spirit“. Die Musikanten Bettina Bäcker, Tanja Sporenberg, Gernot Schauren, Elmar Schmitz und Manfred Heilscher sind einfach „Forever Young.“ Im Repertoire hatten sie u.a. das einmal zum schönsten Sacro-Pop-Song gewählte Lied „Ins Wasser fällt ein Stein…“ sowie das schmissige „Hevenu Shalom“ oder das „Friedensnetz“. Unter den Gästen dankenswerter Weise auch wieder der „Treff 81“, die Gruppe von Behinderten und weniger Behinderten. Papst Leo hatte das Motto vorgegeben: „Der Friede sei mit euch allen: hin zu einem unbewaffneten und entwaffnenden Frieden“.
Markus Schild, Anja Schäfer-Berges, Ute Wagner, Thomas Schneider und Klaus-Michael Kauers trugen die Gebete und Texte nach einer Vorlage vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (KfD) vor. Es gab auch wieder einen „Aktionsteil“, welchen die rund 30 Teilnehmer selbst gestalteten mit eigenen Gedanken. So wurden die Fragen beantwortet: „Was sind meine Waffen im Alltag?“, „Wie kann ich mich entwaffnen?“ und „Gibt es Schritte für den Frieden in der Welt?“ Als Andenken an das Friedensgebet erhielt jeder eine kleine, farbige Postkarte mit Picassos Friedenstaube sowie dem Text des gemeinsamen Schlussgebetes.
Darin heißt es u.a.: „Lass uns den Friedensgruß Christi verinnerlichen, dass unsere Weise zu leben und zu handeln entwaffnend und friedensstiftend ist. Nimm dich besonders der Menschen an, die Opfer von Gewalt und Krieg wurden. Sporne uns an, Gesellschaften aufzubauen, in denen es keine Armut, Gewalt, Krieg und Umweltzerstörung mehr gibt.“ Im Anschluss an die Gebetsstunde gab es eine Agapefeier mit Weißbrot, Kräuterbutter, Traubensaft und Rotwein im Pfarrhaus. Bei diesem Umtrunk prostete man sich auf ein friedliches 2026 zu.
