Allgemeine Berichte | 08.03.2021

Verein Friedensmuseum Brücke von Remagen e.V.

Gedenken an den 7. März 1945

Barbara Heimbach und Björn Ingendahl (Vorstand Friedensmuseum) mit drei Mitgliedern der Gruppe Living History. Fotos: privat

Remagen. Vor dem Friedensmuseum, Brücke von Remagen, legten Soldaten und Mitglieder der Gruppe Living History Kränze als Gedenken an die Toten aus verschiedenen amerikanischen Regimenten nieder. Gleichzeitig flog eine Piper L 4, Baujahr 1942 über die Brückentürme, wackelte mit den Tragflächen und grüßte damit die anwesenden Personen. Der Vorstand des Vereins mit Remagens Bürgermeister Björn Ingendahl bedankte sich bei allen Beteiligten und betonte, wie wichtig Frieden, Demokratie und der Kampf gegen Rechtsextremismus, gerade in unserer Zeit, sind.

Heute vor 76 Jahren überquerten Soldaten aus verschiedenen amerikanischen Regimenten den Rhein auf der Ludendorffbrücke in östlicher Richtung. Weil die Brücke der versuchten Sprengung durch die Deutschen standgehalten hatte, konnte die amerikanische Armee den Brückenkopf bei Erpel einnehmen. General Eisenhower kommentierte dies damals mit dem Satz „die Brücke ist ihr Gewicht in Gold wert“. Die Eroberung des östlichen Brückenkopfes beendete den 2. Weltkrieg Monate früher. Als die Brücke dann doch am 17. März 1945 einstürzte, riss sie 32 amerikanische Pioniere in den Tod und es gab 63 Verletzte.

General Creighton W. Abrams und Mitglieder der Gruppe Living History

General Creighton W. Abrams und Mitglieder der Gruppe Living History

Barbara Heimbach und Björn Ingendahl (Vorstand Friedensmuseum) mit drei Mitgliedern der Gruppe Living History. Fotos: privat

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