Allgemeine Berichte | 16.11.2018

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung an der Realschule plus und FOS in Mendig

Gefahren von legalen Suchtmitteln

Schülerinnen und Schüler der Realschule plus und Fachoberschule Mendig informierten sich im „KlarSicht“-Mitmach-Parcours

Schüler und Schülerinnen beschäftigten sich in sieben Stationen mit dem legalen Drogen-Konsum. privat

Mendig. Zwei Tage lang machte das Team der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an der Realschule plus und FOS in Mendig Station.

Dabei hatten die rund 260 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen acht bis zehn die Gelegenheit, sich interaktiv in kleinen Gruppen mit den Gefahren auseinanderzusetzen, die mit dem Konsum legaler Drogen einhergehen. Der Parcours startete am „Tor der Entscheidung“, an dem es um die Frage nach der persönlichen Einstellung zu Alkohol und Rauchen ging. Durch das Aufsetzen einer „Rauschbrille“ konnten die Jugendlichen anschließend zum Beispiel bewusst erfahren, wie sich ein Promillewert von etwa 1,5 auswirkt.

„Die Alkoholbrille hat mich am meisten beeindruckt“, resümierte ein Schüler. Klar im Kopf, aber betrunken im Blick, das ist eine nachhaltigere Erfahrung als jeder Vortrag. Die insgesamt sieben Stationen boten nicht nur vielfältige interessante Informationen, sondern auch viele Gesprächs- und Diskussionsanlässe. Durch das aktive Auseinandersetzen mit dem Konsum von Alkohol und Co sollen die Jugendlichen zum kritischen und bewussten Umgang mit legalen Suchtmitteln angeregt werden.

Bea Ternes, die Schulsozialarbeiterin der Realschule plus und FOS Mendig, resümiert: „Es war schön zu sehen, wie konzentriert unsere Schülerinnen und Schüler mitgemacht haben. Der „KlarSicht“-Parcours ist – auch für uns Erwachsene – eine tolle Erfahrung, die nachdenklich stimmt.“

Schüler und Schülerinnen beschäftigten sich in sieben Stationen mit dem legalen Drogen-Konsum. Foto: privat

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