Regionaler Runder Tisch Koblenz

Gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen

25.05.2020 - 16:01

Koblenz. Die Mitglieder des RRT (Regionaler Runder Tisch Koblenz) machen es sich zur Aufgabe, die Unterstützungsangebote für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen in der Region Koblenz zu verbessern und deren Erreichbarkeit zu optimieren. Auch in Coronazeiten werden die Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten aufrechterhalten. Der Frauennotruf Koblenz bietet Beratung und Unterstützung für alle Frauen und Mädchen ab dem 14. Lebensjahr, die von sexualisierter Gewalt bedroht oder betroffen sind. Auch deren Angehörige, Freund*innen und Bezugspersonen können sich beraten lassen. Die Beratung kann telefonisch unter Tel. (02 61) 3 50 00, online unter https://onlineberatung.frauennotruf-koblenz.de/ und persönlich stattfinden. Infos unter: www.frauennotruf-koblenz.de Der Sozialdienst katholischer Frauen Koblenz e.V. hat drei unterschiedliche Hilfeangebote für Frauen, die einen Ausweg aus der Gewalt suchen:

Im „Beratungsladen für Frauen“, finden alle Frauen Beratung, die Gewalt (körperliche, psychische, materielle, soziale …) in ihrer Beziehung erleben. Die Beratung kann telefonisch unter Tel. (02 61) 91 48 94 70 oder persönlich stattfinden. Wenn eine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen wird, wird mit unterdrückter Telefonnummer zurückgerufen. Dann kann mit der Mitarbeiterin die persönliche Situation besprochen und eingeschätzt werden und/oder einen Termin vereinbart werden. Auch über Email: beratungsladen@skf-koblenz.de kann Kontakt aufgenommen werden.

In der Interventionsstelle werden von Stalking und/oder Gewalt betroffene Frauen nach Polizeikontakt beraten. Die Polizei informiert die IST-Koblenz, wenn die Frau es möchte. Die Mitarbeiterinnen der Interventionsstelle nehmen schnellstmöglich Kontakt zu ihr auf. Wenn die Frau ihr Einverständnis nicht gegeben hat, kann sie sich nach Polizeikontakt auch auf eigene Initiative an die IST-Koblenz wenden: Tel. (02 61) 97 35 37 83 Im Frauenhaus finden Frauen mit und ohne Kinder eine geschützte Unterkunft sowie Begleitung und Unterstützung. Die Aufnahme ist nur nach vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme unter der Nummer Tel. (02 61) 9 42 10 20 oder über die Polizei möglich. Sollte das Haus voll belegt sein helfen die Mitarbeiterinnen bei der Suche nach einem anderen Frauenhausplatz.

Opfer von Gewalt in engen sozialen Beziehungen, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsverheiratung oder Bedrohung durch „Ehrenmord“, Ausbeutungssituationen oder sonstigen schwierigen Lebenssituationen, finden bei SOLWODI Koblenz e.V. Beratung. Die Beratung findet telefonisch (0261/33719) oder persönlich statt.

Das SOLWODI Schutzhaus bietet Frauen mit und ohne Kindern eine sichere und geschützte Unterkunft sowie Beratung, Begleitung und Unterstützung. Außerdem bietet das SOLWODI Schutzhaus ein Betreuungsangebot für weibliche Jugendliche ab 16 Jahren nach §42 SGB VIII Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen i. V .m §8a SGB VIII und §34 SGB VIII Heimerziehung sowie nach §41 SGB XIII Hilfe für junge Volljährige, Nachbetreuung. Sollte das Schutzhaus voll belegt sein, helfen die Fachkräfte bei der Suche nach einem anderen Schutzhausplatz.

Kontaktdaten: Telefonnummer: Tel. (02 61) 3 37 19; Email: koblenz@solwodi.de Weitere Infos unter: https://www.solwodi.de Neben den Unterstützungsangeboten für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen ist es wichtig, auch den Gewalt ausübenden Partnern* ein Beratungsangebot zu unterbreiten, um Verantwortungsübernahme zu erreichen, Konfliktsituationen zu entschärfen und gewaltfreie Kommunikation einzuüben. „Contra häusliche Gewalt – Opferschutz durch Täterarbeit“ ist telefonisch und per Email erreichbar. Tel. (01 60) 94 92 97 27; Email: koblenz@contra-haeusliche-gewalt.de; Internet: www.contra-haeusliche-gewalt.de Opfer von Straftaten erhalten telefonische Beratung über das Strafverfahren, Opferrechte, Möglichkeiten der Opferentschädigung und über Opferhilfeeinrichtungen bei den Opferschutzbeauftragten des Polizeipräsidiums Koblenz unter Tel. (02 61) 1 03 28 74 oder Tel. (02 61) 1 03 22 11.

„Wir wollen an dieser Stelle Betroffene und Bezugspersonen dazu ermutigen, nicht alleine zu bleiben und sich Unterstützung zu holen“ so Conny Zech vom Frauennotruf. „Weiterhin werden wir uns dafür einsetzen die gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen für von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen zu verbessern“ teilt sie im Namen des RRT Koblenz mit.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

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juergen mueller:
Bevor solche Kommentare in Umlauf gebracht werden, sollte man sich vorher genau informiert haben. Gibt es solche Sitzungsgelder, dann ist das rechtens, denn umsonst gibt es heutzutage nichts mehr (Zeit heutzutage will vergütet werden). Hier geht es auch nicht darum, wer was erhält, sondern welche...
Bernhard Sommer:
Wirtschaftliche Perspektive? Ich hoffe dass Herr Langner dann auch keine Sitzungsgelder usw. als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Aufsichtsratsmitglied bekommt !!!! Und er kann das dem Weihnachtsmann erklären, dass es erst eine Woche vor Fälligkeit auffällt, dass kein Geld mehr da ist..........
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
juergen mueller:
Errst jetzt wach geworden? Bereits JUNI 2021 warnte VERDI (mit Recht) vor einer Übernahme/Mehrheitsbeteiligung durch SANA. Wie uns bereits jahrelange Erfahrung gelehrt hat ist es nicht sinnvoll, unser Gesundheitswesen mit privaten Kapitalinteressen zu verknüpfen/zu überlassen. SANA ist ein profitorientierter...
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