Allgemeine Berichte | 07.08.2019

49. Zeltlager des SV Hertha Buschhoven begeisterte 85 Kinder

Geglückter Auftakt ins Jubiläumsjahr

Neunzehn Tage lang kampierten die Buschhovener in einer Zeltstadt am Rande von Staufen im Ortsteil Grunern

85 Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis siebzehn Jahren sowie 37 ehrenamtliche Betreuer machten das 49. Kinder- und Jugendzeltlager des Sportvereins Hertha Buschhoven in Staufen-Grunern am Rande des Schwarzwaldes zu einem der interessantesten seiner Geschichte.Foto: privat

Buschhoven. Das größte Jugendzeltlager des Rhein-Sieg-Kreises hat 2019 seine Zeltstadt wieder in Staufen-Grunern im Breisgau aufgestellt: 85 Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis siebzehn Jahren sowie 37 ehrenamtliche Betreuer machten das 49. Kinder- und Jugendzeltlager des Sportvereins Hertha Buschhoven in Staufen-Grunern am Rande des Schwarzwaldes zu einem der interessantesten seiner Geschichte. Neunzehn Tage lang kampierten die Buschhovener in einer Zeltstadt am Rande von Staufen im Ortsteil Grunern. „Tagsüber war es oft sehr heiß und nachts kühlte es zum Glück etwas ab. Es hat fast jeden Tag die Sonne geschienen.“, erzählt Lagerleiter Gerd Scheben nach der Rückkehr. Zum Glück hatte ein Aufbauteam von fünfzehn ehrenamtlichen Männern aus Buschhoven ganze Arbeit geleistet und binnen einer Woche fünfzehn Schlafzelte, Toilettenwagen, die Küche, einen Swimmingpool und ein großes Aufenthaltszelt (25x10 Meter) aufgebaut und dabei alle Zelte mit Holzböden ausgestattet. Hervorzuheben ist hier, dass in diesem Jahr der Toilettenwagen mit einem neuen Holzboden ausgestattet wurde. Dass es den Kindern und Jugendlichen nicht langweilig wurde und richtige Zeltlagerstimmung aufkommen konnte, dafür sorgten die Betreuer, die für das Zeltlager ihren Sommerurlaub opferten. Dabei wurde nicht nur gleich neben dem Zeltlager Fußball gespielt: der Staufener SC hatte wie in den Vorjahren sein Clubgelände mit Natur- und zwei Kunstrasenfeldern der Hertha zur Verfügung gestellt. Die Kinder wanderten auch wie schon ihre Elterngeneration hoch zur Staufener Burg und zogen ihre Bahnen in den Schwimmbädern von Staufen und Bad Krozingen. Für jede Menge Spaß und Adrenalin sorgten die Programmpunkte wie zum Beispiel: Die Lager-Olympiade und ein Zeltlager-Quiz. Traditionelle Programmpunkte wie Lagerfeuer, Filmabende, Stadtrallye, Gesellschaftsspiele, Tischtennis, Kicker, Football, Badminton und Brennball begeisterten wie jedes Jahr die Jugendlichen. Nicht zu vergessen die gruselige Nachtwanderung, die einigen jüngeren Teilnehmern eine unruhige Nacht bereitete. Höhepunkte des Ausflugsprogramms waren die Tagesausflüge in den Europa-Park Rust und in das Badeparadies Laguna in Weil am Rhein. Das Spieleparadies „Galaxy“ in Freiburg begeisterte die Kids und sogar die Betreuer. Die Kinder konnten bei einem weiterenAusflug zur Bäckerei Heitzmann in Bad Krozingen ihr Backkünste unter Beweis stellen.

Ein tolles Programm

„Dass wir solch ein Lager mit solch einem Programm anbieten können, ist nur möglich, weil die Betreuer durchweg ehrenamtlich tätig sind und zugleich örtliche Sponsoren und private Gönner helfen, dieses Programm zu finanzieren“, dankte Manfred Scheben, der das Lager zusammen mit seinem Bruder Gerd seit Jahren leitet. Zwei Mal in der Woche veranstaltete das Zeltlagerteam einen „Beat Abend“, im Volksmund eine Disco. Hierauf freuten sich die Kinder ganz besonders. Im großen Zelt konnten dabei Kinder sowie Betreuer beweisen, welche geborenen Tänzer in ihnen stecken. Dabei versteht sich fast von selbst, dass beim Abschlussbeat Mr.- und Mrs. Zeltlager gewählt wurden. Eine ganz spannende Veranstaltung, wählten doch allein die Mädchen den beliebtesten Jungen, umgekehrt die Jungen das beliebteste Mädchen. Die Krone aufsetzen durften 2019 bei den Jüngeren Zara und Nico Käferle und bei den Älteren Lucy Käferle und Lars Grage. Dass den Kindern trotz manch hoher Temperaturen der Appetitnicht verging, dafür sorgte der Fallerhof. Die Köche aus Bad Krozingen versorgten täglich das Lager mit köstlicher badischer Küche. Natürlich kam auch der Sport im Zeltlager der Hertha nicht zu kurz. Es bestand für die Teilnehmer die Möglichkeit, das Sportabzeichen abzulegen. Zehn wagemutige Wanderer schafften den anstrengenden Aufstieg auf den mit 1.414 Meter hohen Berg der Vogesen, den „Belchen“.

Bergfest mit großer Beteiligung aus Buschhoven

Ganz besonders stolz waren die Kinder, dass zum traditionellen „Bergfest“ der Besucherstrom kaum enden wollte. Viele Eltern, Freunde und Gönner waren nach Staufen aufgebrochen, um mit den Kindern und Jugendlichen zu feiern. Neben zahlreichen Spielen stand auch der anschließende Neon-Beat im Mittelpunkt. Unter den Gästen waren aber längst nicht nur Eltern der Kinder. „Es hat sich längst eingebürgert, dass viele ehemalige Teilnehmer und Betreuer das Bergfest nutzen, um alte Erinnerungen aufzufrischen und ein paar Tage Urlaub im Breisgau anzuhängen“, so Dennis Schönenstein, ein langjähriger Betreuer des Zeltlagers.

So manche Abschiedsträne floss eine Woche nach dem Bergfest, als die Kinder die letzte Nacht im großen Zelt verbrachten und zum Andenken ein Gruppenfoto bekamen. Ganz besonders freuen sich die Kinder auf das Nachtreffen, bei dem das bis dahin zusammengestellte Zeltlagervideo gezeigt wird und Anmeldungen für das nächste Jahr verteilt werden. Das Nachtreffen findet am 24. November ab 14.30 Uhr in der Schützenhalle in Buschhoven statt. Außerdem werden in diesem feierlichen Rahmen die von 25 Jugendlichen im Zeltlager errungenen Sportabzeichen verliehen.

Weitere Informationen und Fotos finden Interessierte unter www.zeltlager-buschhoven.de.

Die Zeltlagerleitung freut sich schon jetzt auf das 50. Zeltlager im nächsten Jahr vom 28. Juni bis zum 17. Juli. Gefeiert wird das große Jubiläum vom 8. Mai bis zum 10. Mai im Sportlerheim in Buschhoven sowie auf dem Bergfest am 11. Juli in Staufen-Grunern.

85 Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis siebzehn Jahren sowie 37 ehrenamtliche Betreuer machten das 49. Kinder- und Jugendzeltlager des Sportvereins Hertha Buschhoven in Staufen-Grunern am Rande des Schwarzwaldes zu einem der interessantesten seiner Geschichte.Foto: privat

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