Ein Elektroauto als Dienstwagen im Test
Geladen by: Unfallkasse Rheinland-Pfalz
Andernach. Wo liegen die Stärken, und wo liegen die Schwächen eines Elektroautos? Die Beschäftigten der Unfallkasse Rheinland-Pfalz können nun auf Dienstreisen testen, wie sich ein solches umweltfreundliches Gefährt im Arbeitsalltag bewährt. Zuvor machte sich jedoch der Chef der Andernacher Dienststelle ein eigenes Bild vom neuen Fahrzeug. „Meine Testfahrt ging nach Mainz. Kein Benzin oder Diesel, kein Altöl, kein Auspuff und auch kein lautes Motorengeräusch zeichnen diese innovative Mobilität aus – aber bei längeren Fahrten sollte man sich auf jeden Fall nach geeigneten Möglichkeiten zum Nachladen erkundigen“, rät Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, nach seiner Jungfernfahrt. Gründe für die Beschaffung des dienstlichen Elektroautos waren für die Unfallkasse vor allem ökologische Gründe. Zudem habe die öffentliche Verwaltung eine Vorreiterrolle und solle mit gutem Beispiel vorangehen, so Manfred Breitbach. Doch neben der Umweltfreundlichkeit spielten unter anderem auch die geringen Betriebs- und Unterhaltungskosten, die Steuerbefreiung und die niedrigere Kfz-Versicherung eine Rolle bei der Entscheidung für ein Elektroauto.
Fazit:
Das Fahren mit dem Elektroauto ist angenehm und macht Spaß. Das Fahrzeug schafft mit aufgeladener Batterie circa 200 Kilometer. Beim Zuschalten von Licht, Klimaanlage oder Gebläse verringert sich diese Reichweite jedoch deutlich und rapide. Das nächtliche Aufladen der Batterie wird favorisiert. Der neue Dienstwagen eignete sich gut für Kurzstrecken. Der Anteil an Elektrofahrzeugen in der Unfallkasse wird in den nächsten Jahren ausgebaut. Wer hätte das gedacht? Das erste bekannte deutsche Elektroauto war der Focken-Elektrowagen von 1888. Diese vierrädrige Elektrokutsche – gefertigt von der Maschinenfabrik A. Focken in Coburg – war vermutlich der weltweit erste elektrisch angetrieben Personenkraftwagen.
Pressemitteilung
Unfallkasse Rheinland-Pfalz
