Allgemeine Berichte | 14.09.2016

Jubiläumsfeier der Kreuzbundgruppe I zum 25-jährigen Bestehen

Gelebte Solidarität, Wertschätzung, Angenommen sein und Unterstützung

Caritas-Geschäftsstellenleiter Karl Dumont dankt Hermann-Josef Cochems, Gruppeleiter bis 2002, und Karl-Heinz Hilgenberg, Gruppeleiter seit 2002 sowie den StellvertreterInnen Achim Hollstein, Felix Crumb und Michaela Allard für Ihr Engagement in der Kreuzbundarbeit.privat

Cochem. Im September 1990 gab es schon erste gemeinsame Treffen, als reguläre Gruppe beim Kreuzbund geführt wird sie seit 1991- die Kreuzbundgruppe Cochem I. Grund genug, dieses 25-jährige Bestehen der Selbsthilfe – und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und deren Angehörige mit einem Sommerfest auf dem Rauwlingsplatz bei St. Aldegund zu feiern.

Karl Dumont, Geschäftsstellenleiter der Caritas-Geschäftsstelle Cochem gratulierte zu diesem Jubiläum und dankte den Kreuzbundlern auch im Namen von Caritas-Direktorin Katy Schug und den Mitarbeiterinnen der Suchtberatung der Caritas-Geschäftsstelle Cochem, Birgit Tiemann und Marietta Lönarz für die in dieser langen Zeit geleistete Arbeit.

Er erinnerte sich an die erste Begegnung mit einer Kreuzbundgruppe im Rahmen seines Studienpraktikums bei der Cochemer Caritas. „Nachhaltig haben mich bereits damals die Klarheit und Offenheit beeindruckt, mit der die Teilnehmenden, zu ihrer Suchterkrankung gestanden haben“, so Karl Dumont, der im Kreuzbund eine Gruppe der gegenseitigen Hilfe und Geborgenheit sieht, die Suchtkranken gelebte Solidarität, Wertschätzung, Angenommen sein und Unterstützung bietet. Und nicht nur das: „Auch die Angehörigen sind willkommen, sind eingeladen zum gegenseitigen Austausch und weitergehende Freizeitaktivitäten, die neben dem regelmäßigen Kreuzbundtreffen stattfinden“, betont der Caritas-Geschäftsstellenleiter.

Herzstück der Kreuzbundarbeit ist die Gruppe. Bei den wöchentlichen Gruppentreffen findet ein stets offener Austausch in vertrauensvoller Atmosphäre statt. Die Teilnehmer erfahren hier viel Verständnis für ihre Situation und erleben, dass es möglich ist, Krisensituationen gemeinsam auszuhalten und Ermutigung zu erfahren.

Kreuzbundgruppen agieren nicht im Verborgenen

Daneben gibt es auch Einzelkontakte, die je nach Situation angezeigt sein können. Doch damit nicht genug. „Die Kreuzbundgruppe ist keine Gruppe, die im Verborgenen agiert,“ betont Karl Dumont, „sie engagiert sich auch in anderen sozialen Feldern, zum Beispiel durch die aktive Mitarbeit bei der seit vier Jahren stattfindenden Solidaritätsaktion „1 Million Sterne“ und bei den jährlichen Globus-Tafelspenden-Aktionen im Dezember. Durch dieses Auftreten in der Öffentlichkeit zeigen sie, dass sie offen zu ihrer Krankheit stehen. Dies ist noch beachtenswert und zeugt von Mut und Selbstvertrauen.“

Auch das Engagement der Kreuzbundgruppe im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiger Aspekt, der Beachtung verdient. Sie stellen die eigene Arbeit in den umliegenden Suchtkliniken vor und ermutigen die Patienten im Anschluss an die stationäre Therapie die Kreuzbundgruppe in der Nähe des Heimatortes zu besuchen. In Schulen führen sie Gespräche mit Schülerinnen und Schülern über das Thema „Sucht“ und zeichnen ein authentisches Bild von den Gefahren und Auswirkungen süchtigen Verhaltens.“

Die Hilfe für Suchtkranke ist ein Zusammenspiel von professioneller und ehrenamtlicher Hilfe, die sich jeweils ergänzen. Die Suchtberatung der Caritas-Geschäftsstelle Cochem und die Kreuzbundgruppe Cochem sind vertrauensvolle Partner in der Suchtkrankenhilfe, der fachliche Austausch mit den beiden Beraterinnen der Caritas Marietta Lönarz und Birgit Tiemann ein entsprechendes Qualitätsmerkmal.

„In der jüngsten Vergangenheit, in der wir eine Reduzierung des Stellenumfangs in der Suchtberatung erleben mussten, hat die Kreuzbundgruppe durch die Einrichtung einer Auffanggruppe die wichtige Funktion übernommen, die Wartezeit der Klienten bis zum ersten Gespräch in der Beratungsstelle zur Erstberatung zu überbrücken. Für diese Solidarität und Unterstützung ihres Engagements bis zur wieder vollen Besetzung der beiden Stellen sind wir dem Kreuzbund sehr dankbar“, so der Caritas-Geschäftsstellenleiter, „unser Dank gilt auch für ihre geleistete Arbeit. Lassen sie nicht nach in ihrem Kampf gegen die Sucht!“

Ein kleines Präsent, das die Gemeinschaft fördern kann, rundete die gelungene Jubiläumsfeier auf dem Rauwlingplatz ab.

Caritas-Geschäftsstellenleiter Karl Dumont dankt Hermann-Josef Cochems, Gruppeleiter bis 2002, und Karl-Heinz Hilgenberg, Gruppeleiter seit 2002 sowie den StellvertreterInnen Achim Hollstein, Felix Crumb und Michaela Allard für Ihr Engagement in der Kreuzbundarbeit.Foto: privat

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