Kirmes in Elgert ist auch ein Fest für die Feuerwehr
Gelungene Veranstaltung
Der Förderverein der Wehr finanziert mit den Einnahmen notwendige Anschaffungen
Elgert. In der Festhalle und davor feierten die Elgerter mit ihren Gästen die diesjährige Kirmes. In der bunt geschmückten Halle begann das zweitägige Fest bei passenden Außentemperaturen mit einer „Endless Summer-Party“. Dafür hatten die Organisatorinnen um den Feuerwehr-Förderverein und deren Vorsitzende Angela Jüttner zum Stimmung machen einen Fachmann bestellt: DJ „Rudi“, bekannt aus dem Siegburger „Steffi“, dem Westerwald-Treff und dem Schaukelkeller. Rudi enttäuschte die Erwartungen nicht, die Elgerter bewiesen einmal mehr, dass man auch in einem kleinen Ort groß feiern kann. Der Förderverein hat momentan 80 Mitglieder. Aber die allein sind es nicht, die sich für die Kirmes verantwortlich fühlen. Da gibt es auch noch die Kirmesjugend, die auch in diesem Jahr am Samstag wieder für das Aufstellen des Kirmesbaums verantwortlich war. Auch die Mitglieder des Ortsbeirats, allen voran Ortsvorsteher Manuel Seiler, halfen an beiden Tagen beim Thekendienst kräftig mit.
Der Sonntag war unter dem Motto „Spaß für Groß und Klein“ der zweite Kinder- und Familientag bei einer Elgerter Kirmes. Er bot eine gute Gelegenheit, die beiden neuen Spielgeräte auf dem Spielplatz neben der Festhalle kennenzulernen, die selbst finanziert, mit einem Zusatzbeitrag der Stadt, angeschafft werden konnten. Die Kleinen vergnügten sich in einer großen Hüpfburg, während die etwas abenteuerlustigeren Kirmesbesucher ihr Geschick auf dem wild sich drehenden elektrischen Bullen versuchten, den der Aussteller Armin Muth aus Brückrachdorf steuerte. Oder man verabredete sich zu einer idyllischen Fahrt rund um Elgert mit dem Schwarzwälder-Gespann von Axel Holl aus Marienhausen. In der Halle begann um 11 Uhr der Frühschoppen, am Nachmittag servierten die Damen des Ortes frischen selbstgebackenen Kuchen. Mit dem Erlös aus der Kirmes finanziert der Förderverein jedes Jahr Zuwendungen für die Aktiven der Feuerwehr, erklärt die Vereinsvorsitzende Angela Jüttner. So sei zum Beispiel auch schon mal ein Anhänger für ein Fahrzeug der Feuerwehr finanziert worden. Einen weiteren Beitrag zum finanziellen Erfolg des Festes tragen die Sponsoren bei, die gegen einen kleinen Obolus ihre Werbebanner in der Festhalle aufhängen dürfen. Am Ende war es wieder eine sehr gelungene Veranstaltung, die viel zur Gemeinschaft und zum Zusammenhalt im Ort beigetragen hat. Und die Feuerwehr darf sich sicherlich wieder auf eine willkommene Zuwendung freuen.
