Allgemeine Berichte | 20.11.2019

Dieblicher Möhnen starten in die nächste Session

Gelungener Sessionsauftakt in der Mosellandhalle

Beim Tapezieren wurde Hilfe gebraucht.Fotos: privat

Dieblich. Die Tage werden kürzer, das Wetter wird launisch, Temperaturen fallen genauso wie die Blätter von den Bäumen. Klarer Fall: Karneval steht vor der Tür!

Am 11.11. fällt der Startschuss für alle Jecken: Auf geht´s in die nächste Session und mit HELAU und HALLO begrüßen sie die närrische Zeit.

So auch der Möhnenclub Lieblich: Unlängst luden die Dieblicher Möhnen ihre Mitglieder in den Gemeindetrakt der Mosellandhalle ein, um gemeinsam den Karnevalsauftakt zu feiern.

Um 19.11 Uhr begrüßte Jenny Bittner in ihrer Funktion als erste Vorsitzende die über 50 gut gelaunten Möhnen jeglichen Alters und Geschlechts, die der Einladung gefolgt waren.

Das reichhaltige Möhnenbüffet war eröffnet und nach der ersten Stärkung starteten Petra Bolkenius und Carmen Bretz in das Bühnenprogramm des Abends. Kaum war der „Dringende Fall“ besprochen, eroberte auch schon der Bühnennachwuchs die Herzen aller Anwesenden. Caroline und Sebastian Ohlig, Jule und Arne Bolkenius, Katharina und Georg Vogel sowie Theresa Metro und nicht zuletzt Tom Klein sorgten für den ersten Begeisterungssturm des Abends.

„Oma so lieb“ tönte Annegret Dott entgegen, als diese die kleine Möhnenbühne betrat. Sie referierte augenzwinkernd über ihre Erlebnisse auf dem Jakobsweg, welchen sie als weltgewandte Oma im letzten Jahr erkundet hatte.

Neu-Möhne Annegret Andries brachte anschließend mit ihrer Drehorgel Bewegung ins Publikum, man sang und schunkelte gemeinsam zu alt bekannten Melodien. Kein Auge trocken blieb bei der abschließenden spontanen „Performance“ von Melanie Brüschke und Annegret Andries zu der Drehorgel-Melodie von „Wind of change“...

Notburga (Melanie Brüschke) und Ehemann „Iiiieschnatz“ (Carmen Bretz) suchten schließlich telefonisch Hilfe beim Tapezieren und landeten versehentlich in der Hotline der „Sexualtherapeutischen Praxis Lammes“, wo ihnen Frau Lammes (Petra Aldekamp) fast verzweifelnd versuchte „hilfreiche“ Tipps zu geben. Die Zeit des Sessionsstartes ist auch die Zeit des St. Martin und so ließ dieser es sich auch in 2019 nicht nehmen, den Möhnen einen Besuch abzustatten. St. Martin (in Person von Karin Seibel alias „Blitze Kat“) kam jedoch nicht - wie stets erwartet - hoch zu Ross. Nein! Er zollte den Zeichen der Zeit Tribut und fuhr klimaneutral und mit Ökostrom angetrieben per E-Scooter bei den „Diewelischer Möhnen“ vor! St. Martin hatte wieder viele Geschichten und Erlebnisse der Möhnenschar aus dem vergangenen Jahr im Gepäck, die ihm ein paar Engelein in Reimform gebracht hatten, und die er - gekonnt wie immer - dem hoch amüsierten Publikum präsentierte.

Der Möhnenclub Lieblich bedankte sich kurzweilig-lustig-lecker mit einem Zusammen-Sein und Zusammen-Lachen bei seinen Mitgliedern für das Zusammen-Halten und Zusammen-Arbeiten im vergangenen Jahr.

Am Ende entließ Vereinschefin Jenny Bittner, auch stellvertretend für die erkrankte Sitzungspräsidentin Martina Vogel, die Anwesenden mit Helau-Rufen und den besten Wünschen in die schon bald nahende Vorweihnachtszeit, aus der man dann hoffentlich wieder gestärkt, motiviert -und vor allem: ZUSAMMEN- in einen wundervollen Karneval 2020 starten wird.

St. Martin kam mit dem E-Scooter.

St. Martin kam mit dem E-Scooter.

Beim Tapezieren wurde Hilfe gebraucht.Fotos: privat

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