Abschlussübung des Löschzuges Miesenheim
Gelungenes Übungsmanöver unter den Augen zahlreicher Zuschauer
Alle 30 Übungsteilnehmer erwiesen sich als bestens geschult - auf die Übung folgte die traditionelle Löschnacht
Miesenheim. „Eine Druckmaschine ist durch einen technischen Defekt in Brand geraten. Das Feuer hat sich schnell auf einen Teil des Papierlagers ausgebreitet. Die Halle steht kurz vor einem Vollbrand, der auch auf das Druckfarbenlager übergreifen kann. Die vier Mitarbeiter haben sich in den Keller zurückgezogen, da die Ausgänge durch das Feuer blockiert waren“, so das angenommene Szenario des Löschzug Miesenheim. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Landrat Dr. Alexander Saftig, Ortsvorsteher Gerhard Masberg, Bürgermeister Claus Peitz und befreundete Wehren wollten sich von der Leistungsfähigkeit der Miesenheimer Kammeraden überzeugen. Pünktlich wurde Sirenenalarm ausgelöst und das erste Fahrzeug rückte bei der Druckerei Künster an. Nach Erkundung der Lage wurden zwei weitere Fahrzeuge und das DRK durch Einsatzleiter Frank Müller zur Übungsstelle beordert. Schnell wurde die Wasserversorgung aufgebaut, der Außenangriff gestartet und mehrere Trupps mit Atemschutz drangen in die „brennende“ Druckerei ein, um nach den Vermissten Personen zu suchen. Die geretteten Personen wurden zur Erstversorgung dem DRK Ortsverein Andernach, der mit zwölf Personen anwesend war, übergeben. Die Drehleiter der Kernstadtwehr unterstützte bei der Brandbekämpfung. Nach einer knappen halben Stunde hieß es „Wasser halt – Übungsende“.
Die Verantwortlichen waren mit dem Ablauf und dem geschulten Vorgehen der 30 Übungsteilnehmer sehr zufrieden. Nach der „Manöverkritik“ im Feuerwehrhaus Miesenheim schloss sich die traditionelle Löschnacht an, die erst am frühen Morgen endete.
WAM
