Gedenkfeier in Waldorf zum Volkstrauertag
Gemeinde gedachte den Opfern von Krieg, Gewalt und Terror
Waldorf. Auch über 75 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges gedenkt man überall in Deutschland am Volkstrauertag den Opfern der beiden Weltkriege sowie den Opfern von Terror und Gewalt auf der ganzen Welt. Der Volkstrauertag soll zur Mahnung und zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Terror dienen.
In Waldorf fand die Gedenkfeier im Anschluss an den sonntäglichen Gottesdienst am Ehrenmal statt. Während Günther Monien auf der Trompete „Ich bete an die Macht der Liebe“ intonierte, legten Ortsbürgermeister Hans Dieter Felten und der 1. Beigeordnete Werner Krupp einen Kranz am Ehrenmal nieder. Ortsbürgermeister Hans Dieter Felten wies in seiner Ansprache auf die Bedeutung der Gedenkfeiern zum Volkstrauertag hin. „Wir sind hier, um der vielen Millionen Opfer der beiden Weltkriege, der täglich neuen Opfer von Gewalt und Verbrechen sowie der Toten in den aktuellen Kriegen und auf den Flutrouten zu gedenken“, erklärte Felten. „Es ist ein stiller Tag, ein Tag der Trauer und Mahnung, aber auch ein Tag der Hoffnung auf Frieden und Versöhnung und ein Tag als Verpflichtung für die Zukunft.“ Er erinnerte aber auch an die Opfer aktueller Ereignisse, wie die Corona-Pandemie und die Flutkatastrophe im Ahrtal. Auch hier sei es wichtig, diesen Opfern, wie auch den Opfern durch Krieg und Gewalt, das Gedenken zu schenken und sie nicht zu vergessen.
Als Vertreterin des örtlichen VdK sprach sodann Ruth Nachtsheim ebenfalls erinnernde und mahnende Worte. Der Kirchenchor „Cäcilia“ Waldorf mit zwei Liedbeiträgen und Günther Monien mit seiner Trompete und zwei weiteren Liedern rundeten die Gedenkfeier ab, zu der auch der örtliche Junggesellenverein eine Fahnenabordnung entsandt hatte.
Mit einem gemeinsamen Gebet beendete man die diesjährige Gedenkfeier zum Volkstrauertag.
WER
