Aktionstage zum Fairen Handel in Bad Ems
„Gemeinsam für ein gutes Klima“
Vom 14. – 28. September
Rhein-Lahn-Kreis. Unter dem Motto „Gemeinsam für ein gutes Klima“ machen Weltläden, Schulen, kirchliche Initiativen, Supermärkte, Gastronomen und weitere Akteure in der Zeit vom 14. bis 28. September auf den Fairen Handel aufmerksam. In diesem Jahr stehen die Herausforderungen, die der Klimawandel u.a. für die Kaffee- und Bananenproduzenten mit sich bringt, im Fokus der Veranstaltungen. Bundesweit erwarten die Organisatoren der Fairen Woche mehr als 2.000 Veranstaltungen.
Auftakt in der Realschule Plus Bad Ems Nassau
Den Auftakt der Aktionen in Bad Ems bildet das Faire Frühstück an der Realschule Plus Bad Ems Nassau. Dazu lädt das Fair-Trade-School-Team am 14. September um 10 Uhr alle in diesem Jahr neu an die Schule gekommenen Schülerinnen und Schüler ein.
Am Freitag, 21. September haben die Besucher des „Baargassenfests“ in der Römerstraße/Koblenzer Straße in der Zeit von 14 – 22 Uhr Gelegenheit, den Fairen Handel näher kennen zu lernen. In einem Schaufenster des Weltladens wird das Motto der Fairen Woche in Bild und Text dargestellt. Auf der festlich geschmückten Straße werden vor dem Weltladen, Römerstraße 72, Getränke aus Fairem Handel ausgeschenkt, ergänzt durch regionale Fruchtsäfte aus der Herstellung der Stiftung Scheuern. Die Realschule Plus unterhält gleich nebenan einen Informationsstand zum Fairen Handel und zur Arbeit an der Schule. Weiter oben in der Feststraße bittet der Gewerbeverein Bad Ems Plus die Besucher zu Kaffee und Kuchen an eine Faire Kaffeetafel.
Den Abschluss der Aktionen bildet am 28. September der „Coffee Fairday“ in der evangelischen Kita Arche Noah, wo die Eltern der Kinder Kaffee genießen und dabei auf den guten Geschmack des Fairen Handels kommen können. Dazu gibt es Informationen über Aktionen in der Fairtrade-Stadt Bad Ems.
Alle diese Aktionen heben das besondere Engagement der im Jahr 2017 als „Fairtrade-Town“ ausgezeichneten Stadt Bad Ems noch einmal hervor, in der Stadtrat, Bürgermeister, Einzelhandelsgeschäfte, gastronomische Betriebe, Kirchengemeinden, Bildungseinrichtungen und Vereine an einem Strang ziehen, um den Fairen Handel voran zu bringen.
„Der Klimawandel, der in diesem Sommer auch die Menschen in Europa zum Schwitzen gebracht hat, bedroht in den Ländern des Südens die Existenz von Millionen von Kleinbauern“, erläutert Hildegard Stecher vom Weltladen Bad Ems die Auswahl dieses Themas der Aktionswoche in diesem Jahr. Rund 25 Mio. Menschen müssen jährlich ihre Heimat wegen des Klimawandels verlassen. „Der Faire Handel unterstützt Produzentengruppen bei der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels und bei der Umstellung auf klimaschonende Wirtschaftsweisen. Dazu gehört z.B. der ökologische Landbau, der nachweislich weniger klimaschädlich ist als die konventionelle Landwirtschaft. Rund 80 Prozent der fair gehandelten Lebensmittel in Deutschland, wie Kaffee, Tee und Bananen stammen bereits aus ökologischem Anbau“, so Hildegard Stecher.
Produkte aus Fairem Handel sind in 800 Weltläden, mehr als 30.000 Supermärkten, in Bioläden und Bäckereien sowie in 20.000 Cafes und Restaurants erhältlich. Der Faire Handel schafft Perspektiven für rund 2,5 Mio. Kleinproduzenten und ihre Familien weltweit und hat im Jahr 2017 in Deutschland einen Umsatz von 1,5 Mrd. Euro erreicht.
Weitere Informationen:
www.weltladen-badems.de, www.fairtrade-badems.de, www.faire-woche.de
Pressemitteilung Arbeitsgemeinschaft Eine Welt Bad Ems e.V.
