Erfolgreiche Müllsammelaktion mit starker Beteiligung
Gemeinsam für ein sauberes Ließem
Wachtberg-Ließem. Mit guter Laune, Greifzangen und Müllsäcken ausgerüstet, trafen sich am Sonntag, dem 22. Februar, über 20 engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor dem Köllenhof zur gemeinsamen Müllsammelaktion in Ließem. Jung und Alt packten mit an und zeigten damit einmal mehr, wie stark der Zusammenhalt im Ort ist.
Initiiert wurde die Aktion vom Ließemer Ortsausschuss und in der WhatsApp-Gruppe „Ließem aktuell“ beworben. Mit dabei waren auch die Ortsausschuss-Mitglieder Brigitte Bartesch, Michael Mertes, Martin Nettekoven und Kai Pietrusziak, die selbst tatkräftig mit anpackten. Die Resonanz war erfreulich groß. Zahlreiche Helferinnen und Helfer kamen zusammen und sammelten rund zwei Stunden lang ein, was sich in den vergangenen Monaten angehäuft hatte. Neben allerlei Plastikverpackungen und Zigarettenstummeln am Wegesrand, an Bushaltestellen und auf dem Dorfplatz kamen auch größere Fundstücke zusammen: Bauschutt am Bolzplatz, altes Kinderspielzeug, Spiegel und Fliesen hinter dem Glascontainer sowie sogar Sperrmüll im Gebüsch an der Unterführung. Erstaunlich, was sich alles ansammelt, wenn keiner hinschaut – umso schöner, dass sich so viele Freiwillige Zeit nahmen, um Ließem wieder ein Stück sauberer zu machen.
Trotz der teils kuriosen Funde war die Stimmung durchweg positiv. In kleinen Gruppen wurde gesammelt, gelacht und nebenbei das ein oder andere Gespräch geführt. Im Anschluss versammelte sich die Gruppe noch einmal am Köllenhof. An Stehtischen wurde bei Getränken und kleinen Snacks, die zwei Teilnehmer dankenswerterweise vorbereitet hatten, noch gesellig miteinander gesprochen und der erfolgreiche Vormittag gemeinsam abgeschlossen.
Die Resonanz war durchweg positiv – Ließem ist nun sichtbar sauberer. Aufgrund der guten Beteiligung gibt es bereits Überlegungen, nach der Scheunenkirmes im September einen weiteren Sammeltermin anzubieten. Spätestens im kommenden Frühjahr soll die Aktion auf jeden Fall wiederholt werden.
Bis dahin hoffen die Organisatoren, dass alle gemeinsam ein Auge darauf haben, dass möglichst wenig Müll in unserer Umgebung landet. Denn am schönsten ist es doch, wenn man ihn gar nicht erst einsammeln muss.
