Centrum für Integrierte Onkologie KölnBonn und das St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach gehen gemeinsame Wege
Gemeinsam gegen den Krebs, gemeinsam für das Leben
Bonn/Andernach. Das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) KölnBonn, Standort Bonn, und die St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH Andernach gehen in Zukunft in der Krebsdiagnostik und Therapie einen gemeinsamen Weg.
Die entsprechende Vereinbarung dazu wurde am 12. Dezember 2016 feierlich unterzeichnet. Die Diagnose „Krebs“ ist für Betroffene und Angehörige oftmals niederschmetternd.
In dieser Situation ist es wichtig, dass ein breites Netzwerk an Fachärzten unterschiedlichster Disziplinen diese auffängt, ein ständiger Austausch sichergestellt ist und die Betroffenen einer qualitativ hochwertigen Versorgung zugeführt werden.
„Die geschlossene Partnerschaft wird sich durch den individuellen Austausch positiv auf die Behandlungsqualität der Patienten hier in der Region auswirken“, so Cornelia Kaltenborn, Geschäftsführerin des St. Nikolaus-Stiftshospitals. Die Leiterin des Bereichs Hämatologie und Internistische Onkologie in Andernach Dr. Helga Leifeld ergänzt: „Beide Kliniken haben dieselben hohen Qualitätsansprüche. Die Zusammenarbeit unserer Häuser garantiert unseren Patienten auch in Zukunft Diagnostik und Therapie auf neustem Standard. Gleichzeitig ist so die wohnortnahe Behandlung der Patienten sichergestellt.“ Medizinische Innovationen werden allen Patienten in den Regionen Bonn, Mittelrhein, Rhein-Sieg und Köln zugänglich gemacht.
„Die onkologische Versorgung entwickelt sich stetig weiter. Besonders im Bereich der Krebsforschung werden kontinuierlich neue Erkenntnisse gewonnen, die durch regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen unmittelbar in das Behandlungskonzept in die Region vermittelt werden und so in den Behandlungsalltag implementiert werden können“, sagt Prof. Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Bonn.
Auch Prof. Nikolas Wernert, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn, und Prof. Armin Steinmetz, Koordinator des „Praktischen Jahres“ und Chefarzt der Fachabteilung Innere Medizin aus Andernach, sind sich einig: „Seit Jahren besteht bereits ein konstanter Austausch im Bereich der Lehre und Ausbildung von Nachwuchsmedizinern im abschließenden Abschnitt des Medizinstudiums. Dies wird nun gestärkt, und es war an der Zeit, die Zusammenarbeit zu intensivieren.“
Wichtig ist, dass die Patienten durch alle Phasen der Erkrankung nicht nur kompetent behandelt, sondern auch menschlich begleitet und ganzheitlich betreut werden.
Prof. Ingo Schmidt-Wolf, Direktor des CIOs am Universitätsklinikum Bonn, ist überzeugt: „Die Behandlung ist auch aufgrund neuester Diagnose- und Therapieverfahren sehr vielschichtig und erfordert eine enge Zusammenarbeit über alle Fachgrenzen hinaus.“
Um zu überprüfen, ob die Kooperation auch einen Mehrwert für Patienten erzeugt, werden sich die beiden Einrichtungen regelmäßig austauschen und mögliche Verbesserungsmaßnahmen abstimmen.
Pressemitteilung
Universitätsklinikum Bonn
