Allgemeine Berichte | 10.12.2025

Trierer Bischof spendet jungen Menschen in Neuwied-Engers Firmsakrament

Gemeinsam im Glauben

Jugendliche aus Heimbach-Weis, Engers und Gladbach sowie Bendorf-Mühlhofen haben durch den Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann das Sakrament der Firmung in der St. Martin-Kirche in Neuwied-Engers erhalten.  Foto: Bistum Trier/Julia Fröder

Neuwied-Engers. 19 Jugendliche aus den Neuwieder Stadtteilen Heimbach-Weis, Engers und Gladbach sowie aus Bendorf-Mühlhofen erhielten am 6. Dezember durch den Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann das Sakrament der Firmung.

„Gott bricht nicht unseren Willen, sondern er kommt in das Leben von Menschen, die dazu bereits sind, ihn hineinzulassen“, sagte Bischof Ackermann den Gottesdienstteilnehmenden, darunter Angehörige und Patinnen sowie Paten der Firmbewerberinnen und Firmbewerber. Diese hatten sich drei Monate lang auf diesen Tag eingestimmt. „Ihr habt euch darauf vorbereitet, euch Gott zu öffnen und euch auf ihn einzulassen“, schaute der Bischof zurück auf die vergangenen Wochen.

Jesus komme machtvoll und zugleich behutsam, dass zeigten die Elemente der Firmspendung, so Ackermann. „Mit Chrisam-Öl zeichne ich euch behutsam ein Kreuz auf die Stirn, aber das Öl zieht ein und geht unter eure Haut.“ Damit Gott seine Wirkung entfalten könne, müsse es Orte der Stille, des Hinhörens und des Austauschs geben – diese Räume könnten in der Gemeinde sein, innerhalb der Familie oder bei Freunden. „Es braucht Gemeinschaft. Wir müssen den Glauben ins Gespräch bringen, sonst verlieren wir ihn“, ermunterte Bischof Ackermann die jungen Menschen, solche Orte aufzusuchen.

Neben dem Bischof gratulierte auch Bettina Bleidt im Namen des Pfarreienrates und der Pfarrgemeinde den Neugefirmten. Sie lud die Jugendlichen auch gleich dazu ein, sich in der Kirchengemeinde einzubringen: „Ihr findet hier Menschen, mit denen ihr über euren Glauben sprechen oder schweigen könnt.” Der Gottesdienst in der Kirche St. Martin in Engers wurde musikalisch begleitet von den „Heaven Tones“ und dem Organisten Stefan Brügel.

Intensive Zeit der Vorbereitung

Drei Monate lang haben sich die Jugendlichen auf den Empfang des Firmsakraments vorbereitet. Bei fünf Treffen standen essenzielle Themen auf dem Plan: Tod und Auferstehung, Berufung, Jesus und seine Botschaft und der eigene Glaube wurden von den jungen Menschen gemeinsam mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Firmbegleiterinnen und Firmbegleitern erarbeitet. Das Fachteam Firmung des Pastoralen Raumes hatte ein gemeinsames Konzept für die Firmvorbereitung entwickelt; die Jugendlichen der Pfarreiengemeinschaft Heimbach-Engers wurden begleitet durch Gemeindereferentin Petra Schunkert, die ehrenamtlich Engagierte Silvia Wirges, Dekan Peter Dörrenbächer und Diakon Athanasius Chidiebere Onyegesi.

Bischöfliche Visitation

Die Firmung fand im Zusammenhang der Visitationsreise des Bischofs im Pastoralen Raum Neuwied statt. In knapp zehn Pfarreien bzw. Pfarreiengemeinschaften wurden im November und Dezember jungen Menschen das Firmsakrament gespendet. Bischof

Ackermann wird bis Ende des Jahres immer wieder unterschiedliche Orte im Pastoralen Raum Neuwied mit seinen 53.500 Katholikinnen und Katholiken besuchen, um Haupt- und Ehrenamtlichen im kirchlichen Bereich sowie kommunalen Entscheidungsträgern zu begegnen, verschiedene Einrichtungen wie die katholische Familienbildungsstätte oder den Hospizverein zu besuchen und Gottesdienste gemeinsam mit Gläubigen zu feiern.

Jugendliche aus Heimbach-Weis, Engers und Gladbach sowie Bendorf-Mühlhofen haben durch den Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann das Sakrament der Firmung in der St. Martin-Kirche in Neuwied-Engers erhalten. Foto: Bistum Trier/Julia Fröder

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