Bachem feierte zweitägige Anna-Kirmes
Gemütliche Stunden am Ahrufer
Kickertische und riesige Hüpfburg sorgten für Unterhaltung bei groß und klein
Bachem. Traditionell hatte die Bachemer Anna-Kirmes stets ihren Platz im Zentrum des Ortes, doch auch Traditionen wollen hin und wieder überarbeitet werden. So fand das althergebrachte Fest jetzt zum zweiten Mal auf dem großzügigen Parkplatz unweit der Kindertagesstätte statt.
Hier bietet sich dem veranstaltenden Junggesellenverein Bachem ein weitaus größeres Platzangebot, das natürlich auch den großen und kleinen Besuchern zugute kommt. So gab es beispielsweise Kicker-Tische und eine riesige Hüpfburg für die „Pänz“.
Für die Bachemer Junggesellen, denen aktuell nur noch sieben Mitglieder angehören, ist die rein ehrenamtliche Organisation eines solchen Festes eine Herausforderung.
Da ist es gut, dass ehemalige Junggesellen und auch die Freundinnen mit anpacken, wo helfende Hände benötigt werden.
Festlicher Gottesdienst
Startschuss zur Anna-Kirmes war der samstagabendliche Dämmerschoppen, bei dem auch Weinkönigin Kim Dahlmeier samt Prinzessinnen ebenso vorbeischaute, wie Bürgergemeinschaft, Karnevalsgesellschaft und Männerchor. Den Kirmes-Sonntag eröffnete eine von Pfarrer Arno-Lutz Henkel zelebrierte, heilige Messe in der festlich geschmückten St. Anna Kapelle, gefolgt vom obligatorischen Frühschoppen. Für das leibliche Wohl sorgten Deftiges vom Grill, eine großzügige Kuchenauswahl sowie Kühles vom Fass. Die Tatsache, dass der Zulauf wegen des Regenwetters diesmal etwas geringer war, tat der guten Stimmung bei Junggesellen und Besuchern keinen Abbruch. Mit der Verbrennung des sündigen Kirmesmannes endete die Anna-Kirmes auf gewohnte Weise.
Das Schicksal des Kirmesmann war schon von vornherein besiegelt.
