Allgemeine Berichte | 17.03.2023

Schwester Edith Maria Magar übernimmt Patenschaft

Generaloberin ist an der Seite der 1. Bundeskönigin

Über eine Stunde nahm sich die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, Schwester Edith Maria Magar, auf dem Klosterberg Zeit für ihr Gespräch mit der 1. Bundeskönigin Andrea Reiprich, an dem auch Prinzgemahl Thomas Herschbach teilnahm. Die Generaloberin hat die Patenschaft für das Bundesköniginfest am 23. April 2023 übernommen.  Foto: Marienhausgruppe / Andrea Schulze

Waldbreitbach. Zwei starke Frauen wirken für ein Großereignis zusammen: Die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen Schwester Edith Maria Magar wird „Patin“ des Bundesköniginfestes der 1. Bundeskönigin Andrea Reiprich am 23. April in Waldbreitbach. Auf dem Klosterberg über dem Herzen des Wiedtals fand kürzlich ein erstes Zusammentreffen statt, das von gegenseitiger Sympathie und lebhaftem Interesse füreinander geprägt war.

Auf Wunsch der Generaloberin ließ Andrea Reiprich die bisherigen Stationen ihres Erfolges Revue passieren, schilderte die aufregenden Stunden rund um ihren Wettbewerb, die Verkündung des Sieges, ihre Krönung und den Festzug sowie die Termine, die sie mit ihrem Prinzgemahl bislang schon durch ganz Westdeutschland führten.

„Es ist mir eine große Freude, beim Fest zu Ehren der 1. Bundeskönigin die Patenschaft übernehmen zu können“, unterstrich Schwester Edith Maria auch den Stellenwert eines historischen Triumphes, der erstmals in der fast 100-jährigen Geschichte des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften eine Frau in höchstem Amt und Würden sieht.

In dem mehr als einstündigen Gespräch tauschte sich die Generaloberin und die Bundeskönigin auch über die Rolle der Frau in Politik und Gesellschaft aus. Dabei waren sich beide Damen darin einig, dass Schubladendenken eines der größten Hindernisse der freien Entfaltung ist. Es gelte, von der einzelnen Persönlichkeit heraus zu denken und ein Individuum nur an dessen Wertekanon und seinen Fähigkeiten und eben nicht anhand von Kriterien wie Herkunft, Geschlecht und Religion zu beurteilen.

Die Bundeskönigin zeigte sich beeindruckt von ihrer „Schimfrau“ und dies nicht allein wegen deren imposanter Vita, sondern gleichermaßen aufgrund des persönlichen Selbstverständnisses ihrer Fest-Patin. Seit 2012 wirkt Schwester Edith Maria Magar als Generaloberin für über 300 Mitschwestern und Mitarbeitende; über die Marienhaus GmbH zählen die Waldbreitbacher Franziskanerinnen zudem zu den größten Trägerinnen sozialer Einrichtungen in Deutschland.

Es ist Sr. Edith-Maria ein Anliegen, in ihrem Dienst franziskanische Werte der Ehrfurcht vor allem Geschaffenen zu leben und Natur und Umwelt als Gottes gute Schöpfung zu achten.

Auch damit kann sich die bundeskönigliche Floristmeisterin Andrea Reiprich natürlich vollends identifizieren. Gut fühlen sollen sich auch alle Besucherinnen und Besucher beim Bundesköniginfest am 23. April im Herzen von Waldbreitbach. Mit Schwester Edith Maria Magar an ihrer Seite sind die Vorzeichen schon mal bestens gesetzt.

Über eine Stunde nahm sich die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, Schwester Edith Maria Magar, auf dem Klosterberg Zeit für ihr Gespräch mit der 1. Bundeskönigin Andrea Reiprich, an dem auch Prinzgemahl Thomas Herschbach teilnahm. Die Generaloberin hat die Patenschaft für das Bundesköniginfest am 23. April 2023 übernommen. Foto: Marienhausgruppe / Andrea Schulze

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Lampionfest in Weißenthurm - KW25
Lampionfest in Weißenthurm
Bestellung Nr.: 4300003040-W100-606  /AZ Commodity Mayen KW 25
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Juni 2026
Titel
Anzeige Musikalische Soiree
Tag der Architektur im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr
Empfohlene Artikel
Die vulkanische Geschichte der Eifel lässt sich im Lava-Dome spielerisch entdecken. Foto: Dominik Ketz
249

Wer glaubt, Vulkane gäbe es nur auf Island oder in Italien, hat die Rechnung ohne die Eifel gemacht. Im Lava-Dome in Mendig wird schnell klar: Auch hier ging es einst verdammt heiß her! Das Deutsche Vulkanmuseum entführt seine Besucher auf 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte. Klingt staubtrocken? Von wegen! 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte.

Weiterlesen

In der ehemaligen Ahrweiler Synagoge diskutierten (von links) Nick Falkner, Ulrich van Bebber, Susanne Bell und Dr. Martin Wein.
250

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie hat die Flut den Zusammenhalt im Ahrtal verändert. Welche Konflikte bestehen noch? Wo trägt bürgerschaftliches Engagement weiterhin? Wo brauchen Menschen, Vereine und Kommunen mehr Unterstützung? Und was muss Politik aus dieser Katastrophe lernen, damit Warnketten funktionieren, Zuständigkeiten klar sind und der Staat im Krisenfall schneller handeln kann?

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 11
148

Jede Woche präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Kolpingsenioren Gladbach
2392

Kolpingsenioren Gladbach

Moin - Ostfriesland

Gladbacher Kolpingsenioren „bi de Friesen“. Nee, nicht in Nord- sondern Ostfriesland ist das Ziel. Der ruhende Pol ist der Ostfriesen-Hof in Leer. Von hier erkunden wir Senioren Ostfriesland

Von Hans-Josef Richter aus Bendorf-Sayn

Weiterlesen

Trotz der Hitze: gute Stimmung und Gespräche beim fairen Frühstück vor dem Andernacher Rathaus
764

Fairtrade Frühstück Andernach

Fairtrade Frühstück in Andernach

Andernach. Mit einem fairen Frühstück vor dem Historischen Rathaus hat die Stadt Andernach erneut ein sichtbares Zeichen für mehr globale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum gesetzt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu frühstücken und dabei mehr über die Bedeutung fair gehandelter Produkte zu erfahren.

Von Hans-Georg Hansen aus Andernach

Weiterlesen

Die niedergebrannte Zimmerei von außen.
636

Firmenhalle einer Zimmerei in Brohltal-Ost brennt in der Nacht auf Samstag bis auf die Grundmauern ab

20.06.: 110 Feuerwehrleute und Helfer kämpfen gegen die Flammen

Niederzissen. Die Werkhalle der Zimmerei Reimund Müller im Industriegebiet Brohltal-Ost ist in der Nacht zum Samstag ein Raub der Flammen geworden. Der Feueralarm bei der Feuerwehr Brohltal ging um 22.50 Uhr ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Fabrik bereits lichterloh. Feuerwehren aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und auch Andernach wurden umgehend zur Verstärkung angefordert, sodass rund 110 Feuerwehrleute und Helfer in der Nacht gegen ein Ausbreiten des Großfeuers kämpften.

Weiterlesen