Allgemeine Berichte | 25.02.2026, 09:46 Uhr

Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“: Engere Verzahnung in der Projektarbeit

„Generationsübergreifende Erinnerungskultur“ zentrales Thema beim Meinungsaustausch mit Kulturdezernent Ingo Schneider

Alle waren sich der besonderen Bedeutung eines generationsübergreifenden Ansatzes der Erinnerungskultur bewusst und kamen überein in diesen Bereichen eine engere Verzahnung von Projekten voranzutreiben.
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Koblenz. Zu einem Informations- und Meinungsaustausch über Fragen der Erinnerungsarbeit trafen sich Vertreter der Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ mit Ingo Schneider, Dezernent für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz.

An der Besprechung nahm zudem Pfarrerin Marina Brilmayer von der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Mitte teil, deren Konfirmandengruppen in den letzten Jahren bei zahlreichen Erinnerungsprojekten zum 9. November und dem Kriegsende vor 80 Jahren in der Koblenzer Altstadt mit der Bürgerinitiative kooperieren.

Alle waren sich der besonderen Bedeutung eines generationsübergreifenden Ansatzes der Erinnerungskultur bewusst und kamen überein in diesen Bereichen eine engere Verzahnung von Projekten voranzutreiben.

Pfarrerin Marina Brilmayer berichtete von den eindrücklichen Begegnungen zwischen Konfirmandengruppen und Zeitzeugen, die u.a. die Koblenzer Bombennacht als Kind erlebt hatten. Gemeinsam tauschten sich die Anwesenden darüber aus, dass Begegnungen, Erfahrungen und Erlebnisse für Kinder und Jugendliche besonders einprägsam sind - oder auch kreatives Schaffen. Pfarrerin Brilmayer erzählte in dem Zusammenhang von „Friedenskisten“, die die Konfirmandengruppe im letzten Jahr unter der Fragestellung gebaut hatten, was sie selbst sich von der Welt in Zukunft wünschen.

Für die Bürgerinitiative betonte Jürgen Potratz, dass diese sich seit Anbeginn ihrer Gründung auch mit dem Erinnern und Gedenken an herausragende und prägende Ereignisse der Stadtgeschichte beschäftigt habe und ihr es wichtig sei, Kinder und Jugendliche auch außerhalb schulischer Kontexte in diese Erinnerungsarbeit einzubinden und Werte zu vermitteln.

„Koblenz lebt eine Erinnerungskultur vor, auf die man in der Stadt zu Recht stolz sein kann“, betonte Dezernent Ingo Schneider. Es gebe sehr viele engagierte Menschen, zahlreiche Vereine und Institutionen, die sich dafür einsetzen. Und auch für die Stadt Koblenz nimmt die Erinnerungskultur einen hohen Stellenwert ein. Die Veranstaltungsreihe „80 Jahre Kriegsende“ im vergangenen Jahr habe neben vielen anderen eindrucksvoll gezeigt, welche Früchte das tragen kann. „Alle Generationen gleichermaßen einzubinden, ist ein wichtiger Ansatz, den wir auch künftig weiter verfolgen werden.“

Pressemitteilung Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“

Alle waren sich der besonderen Bedeutung eines generationsübergreifenden Ansatzes der Erinnerungskultur bewusst und kamen überein in diesen Bereichen eine engere Verzahnung von Projekten voranzutreiben.

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