Allgemeine Berichte | 24.10.2017

Großartiges Festkonzert des Edelweiß Hillscheid in der katholischen Pfarrkirche St. Josef

Gesang, der berührte und die Gemüter in Schwung brachte

Chorgemeinschaft feierte 125-jähriges Bestehen mit tollen Gastensembles und vielen begeisterten Gästen

Gesang verbindet die Generationen: Mit „Ich wollte nie erwachsen sein“ entzückte die Chorgemeinschaft ihr Publikum.  MIH

Hillscheid. Auf ein 125-jähriges Vereinsgeschehen kann man zu Recht stolz sein. Und dass ein solches Jubiläum gebührend gefeiert werden muss, ist klar. Deshalb konnten alle Musik- und Gesangsbegeisterten, Angehörige und Freunde des Vereins sowie der Sängerinnen und Sänger des Edelweiß Hillscheid im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten am letzten Sonntag dem Konzert des Vereins in der katholischen Pfarrkirche St. Josef in Hillscheid lauschen. Und was der Chor und die eingeladenen Gäste an Auftritten boten, war einfach nur klasse. Nachdem aus dem alteingesessenen reinen Männerchor ein gemischter Chor geworden war, war der Weg für eine neue gesangliche Richtung geebnet. Das Ergebnis dieses Wegs, die Freude am Singen, die Einsatzbereitschaft und auch der Spaß am gemeinsamen Singen verbunden mit einer guten Mischung aus Tradition und Aufgeschlossenheit für Neues, ließ sich an diesem Nachmittag in der Kirche hören.

Swing, Pop und Blues für gute Laune

Unter dem Motto „sing & swing“ und der Gesamtleitung von Chorleiterin Angela Siry präsentierten an diesem Spätnachmittag neben den Chören des Jubilars auch der MGV Eintracht Hillscheid, das Frauenensemble „Fräulein Schwing“ sowie das Bläserensemble des Landesmusikgymnasiums aus Montabaur ihr musikalisches instrumentales und stimmkräftiges Können. Swing, Pop und Blues regierten den fröhlich gestimmten Auftritt mit treffenden Tönen und boten dem wirklich bescheidenen Herbstwetter die Stirn. Eigentlich war es eher ein Tag, an dem man das Haus nicht recht verlassen wollte. Wer es doch tat, um sich die Auftritte der talentierten Künstler anzusehen, anzuhören und zu bewundern, bereute es auf keinen Fall, denn die fröhliches Musik spülte die schlechte Herbstlaune weg und bahnte der Seele den Weg für Frohsinn, innere Balance und einen gut gelaunten Wochenausklang.

In Abstimmung auf das Thema hatten die Singenden eine exzellente Auswahl an Musikstücken gewählt, und Verbandsbürgermeister Thilo Becker, der in seiner Gratulation hervorhob, dass der Edelweiß Hillscheid nicht nur gute Stimmung verbreite, sondern auch gute Stimmen habe, wovon die vielen Auszeichnungen, Urkunden und Pokale zeugten, behielt auf jeden Fall recht. Es herrschte gute Stimmung in der Kirche, und die Stimmen waren hervorragend.

Generationen im frohen Gesang vereint

Nachdem Franz Müller im Namen des Vereins alle Gäste begrüßt hatte, präsentierten die Chöre und das Bläserensemble des Landesmusikgymnasiums aus Montabaur ein tolles Repertoire von Liedern aus vergangener Zeit, Lieder aus Zeiten, in denen Leichtigkeit und Glück die Gesellschaft prägten oder in denen es um Sehnsucht und Freiheit ging. Herausragend war sicherlich der Auftritt der gesamten Chorgemeinschaft, dem Kinderchor „Bunte Töne“ und dem gemischten Chor „In Takt“, die in dem Lied „Ich wollte nie erwachsen sein“ von Peter Maffay auch sinnbildlich die Generationen des Vereins verbanden und vereinten und die neue Ausrichtung des Edelweiß Hillscheid wundervoll widerspiegelten. Dabei wurde es einem schon warm ums Herz.

Gänsehautfeeling kam bei der Aufführung des Bläserensembles des Landesmusikgymnasiums auf, das die Spirituals „The battle of Jericho“, „Nobody knows“ und „Swing low“ spielte. Fast hätte man damit gerechnet, dass Huckleberry Finn gleich um die Ecke kommt. Auch der „MGV Eintracht Hillscheid“ als reiner Männergesangverein und das Frauenensemble „Fräulein Schwing“ belebten das Konzert mit sehr guten Auftritten und gesanglichen Darbietungen auf hohem Niveau.

Ehrenurkunde für 125-jähriges Bestehen

Im Anschluss würdigte Ortsbürgermeister Andreas Rath den Gesangverein als Kulturträger Hillscheids und bedankte sich für das große Engagement. Die Edelweißerinnen und Edelweißer seien ein fester Anker der Dorfgemeinschaft und sorgten durch ihren tatkräftigen Einsatz seit vielen Jahren unter anderem für den reibungslosen Ablauf der Kirmes im Ort, so Rath.

Alfred Labonte, Vorsitzender des Chorverbands Westerwald, zeichnete den Verein für sein musikalisches Wirken mit der Ehrenurkunde des Deutschen Chorverbands aus. Großen Applaus ernteten die Gastgeber für ihr tolles Festkonzert und das hohe Engagement, das der Verein zeigt. Im Anschluss ging es dann noch in die Unterkirche zu ein paar gemütlichen Stunden und zum Feiern, denn auch wenn der Verein seinen 125. Geburtstag feierte, eingestaubt ist hier noch niemand.

Gesang, der berührte und die Gemüter in Schwung brachte

Gesang, der berührte und die Gemüter in Schwung brachte

Gesang, der berührte und die Gemüter in Schwung brachte

Gesang, der berührte und die Gemüter in Schwung brachte

Gesang, der berührte und die Gemüter in Schwung brachte

Gesang, der berührte und die Gemüter in Schwung brachte

Gesang verbindet die Generationen: Mit „Ich wollte nie erwachsen sein“ entzückte die Chorgemeinschaft ihr Publikum. Fotos: MIH

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