Allgemeine Berichte | 22.09.2020

Erkundungstour mit „Stadtgrün Lützel“

Geschichte und Zukunft des Petersbergs

Die Frage des Tages: Was soll aus dem Volkspark werden?

Quartiersmanagerin Michaela Wolfff freute sich über die große Schar Interessierter. Foto: privat

Koblenz-Lützel. „Mit einem solchen Ansturm haben wir nicht gerechnet“, begrüßte Michaela Wolff, Quartiersmanagerin vom Projekt „Stadtgrün Lützel“, rund 100 Interessierte. Sie alle waren der Einladung gefolgt, das „unbekannte Lützel“ auf dem Petersberg zu erkunden. Gemeinsam mit Hans-Werner Seul vom Geschichtsverein Lützel und Franz Kellermann von Feste Kaiser Franz e. V. begaben sie sich auf eine attraktive Entdeckungsreise durch den weniger bekannten Bereich Lützels zwischen B 9 und den Bahngleisen. Doch sie warfen nicht nur einen Blick in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft.

Schon der Weg durch den nicht öffentlichen Bereich der ehemaligen Bundeswehr- Standortverwaltung, der bereits seit vielen Jahren im Dornröschenschlaf liegt, war für viele der Teilnehmenden ein besonderes Erlebnis. „Hier haben wir als Kinder gespielt“, erinnerten sich Ältere; die Jüngeren hatten das Gelände noch nie betreten. „Auf jeden Fall befindet sich hier ein idealer Durchgang zum Franzosenfriedhof und weiter über den Lützeler Friedhof zum Volkspark, und auch für Radfahrer wäre es eine gute Anbindung Richtung Industriegebiet“ beschrieb Wolff die Wünsche für eine bessere Vernetzung der Lützeler Grünflächen. Hier wie auch im weiteren Verlauf gelang es dem Hobby-Historiker Hans-Werner Seul, den Orten Leben einzuhauchen, teils mit fundiertem geschichtlichem Wissen, teils mit Erlebnissen aus der eigenen Vergangenheit. Das „Auschwitz Gleis“ kam dabei ebenso zur Sprache wie die Geschichte der Feste Kaiser Franz und des Generals Marceau, dem zu Ehren das große Denkmal auf dem Franzosenfriedhof errichtet wurde. Lustiger waren die Anekdoten von der Gaststätte auf dem Petersberg und interessant auch die Hintergründe der Entstehung der Bodelschwingh-Siedlung und der Maria-Hilf-Kapelle.

Neben all der Historie wurde aber auch immer wieder die Frage nach der Zukunft des grünen Kleinods Volkspark gestellt. Wie kann der Park bekannter gemacht und attraktiver gestaltet werden? Amphitheater, Kleintiergehege, Baumwipfel-Pfad oder doch lieber Ruhe-Oase, aber mit mehr Mülleimern und einer Toilette – erste Ideen wurden gesammelt.

Vorschläge können aber auch noch weiterhin bei Michaela Wolff eingereicht werden. E-Mail gruenes-luetzel@stadtberatung.info, Telefon 0176 55001736.

Die nächste Veranstaltung von Stadtgrün Lützel ist für den 8. Oktober um 18 Uhr auf dem Gelände der Kulturfabrik geplant.

Quartiersmanagerin Michaela Wolfff freute sich über die große Schar Interessierter. Foto: privat

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